Grünberg in Berlin zu Gast

(smg) Den Bender Baskets Grünberg bleibt kaum Zeit, sich auf die nächste Zweitliga-Aufgabe vorzubereiten. Nach dem Pokal-Aus am Donnerstag beim BBZ Opladen müssen sie schon am Samstag um 15 Uhr beim starken ASV Moabit Berlin im Basketball-Zweitliga-Alltag ran.

Innerhalb von nicht einmal 48 Stunden werden die Gallusstädterinnen also zwei schwere Auswärtsspiele zu absolvieren und zu verdauen haben. In der Vorbereitungsphase sind die beiden Teams bereits einmal aufeinandergetroffen, sodass Grünbergs Trainer Philipp Sparwasser einen guten Eindruck von den Hauptstädterinnen hat.

Nicht zuletzt diese Begegnung ließ ihn vor der Saison prognostizieren, dass Berlin eine Mannschaft sei, die auf einem der vier ersten Plätze landen würde. Nach vier Spieltagen scheint der ASV dies zu bestätigen, belegt aktuell Rang zwei. Bislang sind er sowie Chemnitz die einzigen ungeschlagenen Teams in der Gruppe Nord.

Grünberg sieht sich am Samstag als Außenseiter, aber nicht chancenlos. "In der Liga ist alles möglich", ist der Trainer sicher, dass jedes Team für Überraschungen sorgen kann. Für die Bender Baskets wird wie immer viel davon abhängen, wer fit ist und in welcher Besetzung sie auflaufen können. Zahlenmäßig wird der Kader wohl gut gefüllt sein. Sparwasser hätte dann einige Rotationsoptionen. Obwohl der Erstligist Marburg ebenfalls im Einsatz ist, sollen die Doppellizenzlerinnen Laura Masek und Nicola Happel für Grünberg mit von der Partie sein.

Sparwasser beschreibt Berlin als eine abgeklärte Mannschaft, die gute Werferinnen in ihren Reihen hat und von ihrer Trefferquote lebt. Hier stechen besonders die Dreierschützinnen Daniela Vogel und Janina Thurau hervor. Letztgenannte ist 1,76 m groß und agiert auf der Shootinguard-Position. Sie nimmt sich die meisten Würfe aus der Distanz im Team der Berlinerinnen und erzielt im Schnitt pro Spiel knapp über zwölf Punkte. Vogel steht ihr allerdings in nichts nach. Die ebenfalls auf der Zwei agierende Spielerin ist mit 15 Punkten pro Spiel beste Schützin von Moabit. Beide Akteurinnen attackieren zudem häufig den Korb. Aufpassen müssen die Grünbergerinnen auch auf die junge Noémie Rouault. Die 17-Jährige greift sich im Schnitt knapp sechs Rebounds ab und ist unter dem Korb nur schwer zu kontrollieren. Im Frontcourt steht zudem noch die Mittelhessin Marion Powilleit.

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