Gut gemacht: Grünbergs Trainer Dejan Kostic klatscht nach dem 77:75-Sieg gegen die Avides Hurricanes Rotenburg/Scheeßel Alva Hedrich ab. FOTO: VOGLER
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Gut gemacht: Grünbergs Trainer Dejan Kostic klatscht nach dem 77:75-Sieg gegen die Avides Hurricanes Rotenburg/Scheeßel Alva Hedrich ab. FOTO: VOGLER

Basketball

Große Erleichterung bei Bender Baskets Grünberg

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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Die Bender Baskets Grünberg haben durch einen überraschenden 77:75-Erfolg gegen die Avides Hurricanes Rotenburg/Scheeßel ihren ersten Saisonsieg eingefahren.

(smg). Nach langer Wettbewerbspause konnten die Zweitliga-Basketballerinnen der Bender Baskets Grünberg am Samstag wieder ins Geschehen eingreifen. Sie trafen in eigener Halle auf die Avides Hurricanes Rotenburg/Scheeßel, die kürzlich schon eine vorgezogene Partie absolviert und für sich entschieden hatten. In einem über die gesamte Zeit engen Spiel hatten am am Ende die Gastgeberinnen die Nase vorn. Mit 77:75 holten sich die Grünbergerinnen ihren ersten Saisonsieg. Mit der Schlusssirene hatten die Hurricanes per Dreier den finalen Stand hergestellt. So fiel das Resultat knapper aus, als es hätte sein müssen.

"Das ist die Überraschung des Spieltags, dass wir Rotenburg geschlagen haben", freute sich Grünbergs Trainer Dejan Kostic und sprach von einem Start-Ziel-Sieg seiner Truppe. In die Karten spielte den Bender Baskets sicherlich das Fehlen der Gäste-Schlüssel-Akteurin Pia Mankertz. Sie hatten einige Wochen Zeit, sich gut auf die Norddeutschen vorzubereiten. Grünberg fand Mittel und Wege, sich gegen die eigentlich auf allen Positionen größeren Kontrahentinnen zu behaupten. Da fiel schließlich das von Grünberg mit 36:47 verlorene Rebound-Duell nicht ins Gewicht.

"Wir können nur über die Defense ins Spiel finden und kommen. Heute haben wir das super gemacht. Technisch und taktisch waren wir auf einem guten Stand", lobte der Heim-Coach. Seine Bender Baskets begannen gut gegen die auf Fastbreaks und Würfe von den Außenpositionen orientierte Konkurrenz. Insgesamt provozierten sie 22 gegnerische Ballverluste.

Erst einmal tasteten sich beide Mannschaften ab. Kein Team konnte sich einen größeren Vorsprung verschaffen. Nach dem ersten Viertel hieß es 25:21. Bis zum Seitenwechsel blieb es eng. Beim 53:49 hatte sich an der Differenz nichts geändert. Viel riskieren konnten die Gallusstädterinnen nicht - und sie taten es auch nicht. Aber es gab immer wieder Phasen, in denen sie ihr Level nicht halten konnten und Punkte verschenkten. Darüber ärgerte sich Kostic, zumal er weiß, "dass wir es besser können".

Für Ruhe sorgten auch das zwischenzeitliche 53:49 sowie das 62:57 nach 30 Minuten nicht. Spannend sollte es bis in die Schlusssekunden bleiben, in denen der letzte Wurf der Hurricanes dann aber nur Ergebniskosmetik war. Herausragend waren die 36 Punkte der Grünbergerin Deijah Blanks. Auch Isabell Meinhart machte laut Kostic einen fantastischen Job und steuerte 21 Zähler bei. Die 16 Punkte von Elisa Mevius ließ er ebenfalls nicht unerwähnt.

Grünberg: Meinhart (21/4 Dreier), Mevius (16/1), Blanks (36), Dziuba (3), Philippi (1), Villwock, C. Horvath, Seegräber, Hedrich, N. Horvath, Müller.

Rotenburg/Scheeßel: Baden (10/2 Dreier), Suckstorff (6), Pakulat (15), Simon (14), Faber (4), Stach(4), Tölle (3), Schischkov (3), Beckmann (8/2), Rosemeyer (8/2), v. Ass.

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