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Mit der Goldmedaille um den Hals: Hanno Brach von der Gießener Rudergesellschaft 1877.

Rudern

Gold für GRG-Akteur Hanno Brach bei U19-WM

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(gae). Gezeichnet von der Herausforderung, aber überglücklich: Der 17-jährige Hanno Brach von der Gießener Rudergesellschaft 1877 freute sich riesig über die Goldmedaille bei der U19-Ruder-WM in Tokio. Zusammen mit Mark Hinrichs (Limburger Club für Wassersport), Bruno Spät (Marburger RV) und Schlagmann Cedric Wiemer (Frankfurter RG Germania) ließen sie im Vierer-ohne-Steuermann-Finale über die 2000-m-Strecke den anderen Boote keine Chance. Das Quartett setzte sich vom Start weg an die Spitze und behauptete die Führung über den gesamten Streckenverlauf. Mit knapp einer Sekunde Vorsprung auf die zweitplatzierten Briten krönten sie sich mit Gold (6:18,25 Minuten). Somit ist das große Ziel von Brach in Erfüllung gegangen, der sich zuvor mit seinen Teamkameraden schon den DM- und den EM-Titel gesichert hatte.

Die Athletinnen und Athleten des Deutschen Ruderverbandes waren insgesamt sehr erfolgreich auf der Olympiastrecke von 2020 unterwegs und die stärkste Nation: Fünfmal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze war die Ausbeute.

"Die WM ist für uns wirklich sehr gut gelaufen. Die Bedingungen waren auf jeden Fall eines Finals würdig. Trotz des leichten Gegenwindes war es gut ruderbar", wurde eine stolze Bundestrainerin Sabine Tschäge auf der Homepage des Verbandes zitiert. Sie fügte an: "Wir haben ein relativ junges Trainerteam, das sehr gut zusammengearbeitet hat. Das hat definitiv geholfen, so eine tolle Teamleistung zu erreichen."

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