Elvis Zuhric und seine SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen sind beim 2:2 in Burg nicht das bessere Team. Mit etwas Glück hätte man dennoch fast alle Punkte mitgenommen. 	 ARCHIV: OV
+
Elvis Zuhric und seine SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen sind beim 2:2 in Burg nicht das bessere Team. Mit etwas Glück hätte man dennoch fast alle Punkte mitgenommen. ARCHIV: OV

Ein glücklicher Punkt

  • Oliver Vogler
    vonOliver Vogler
    schließen

(rsc). 6:2 oder auch 1:2 hätte die Gruppenliga-Partie des SSC Burg gegen die SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen ausgehen können. Tatsächlich gab es mit dem 2:2 eine Punkteteilung. Mit der waren die Platzherren nicht unbedingt zufrieden. »Wir hätten klar gewinnen müssen«, sagte Burgs Pressesprecher. Und Elvis Zuhric, der Torschütze des zwischenzeitlichen 2:1 für die Gäste, gab ihm Recht: »Bei einem 6:2 oder 7:2 für Burg hätten wir uns nicht beschweren können.«

SG-Trainer Stefan Hassler und seiner Elf stand bei der Begegnung das Glück zur Seite - wie es sich der Fußball-Lehrer vorher gewünscht hatte. Die dünne Personaldecke zeigte sich durch nur vier Fußballer auf der Auswechselbank der Gäste. Bemerkenswert war, dass alle vier Treffer per Kopf erzielt wurden und drei nach Standardsituationen fielen.

Optimal lief der Anfang der Begegnung für die Platzherren. Noch keine 200 Sekunden waren gespielt, als der Ball bereits im Netz von »KOA«-Schlussmann Lukas Wissig zappelte. Nach einem Eckball hatte Nils Jung den Ball mit einem Flugkopfball ins kurze Toreck geschickt (3.). Klarste Torchancen wurden von Burgs Offensivkräften nicht genutzt. Dabei war ein Pfostenschuss von Jan Petruschke. Dann tauchte Marcel Merkardt allein vor Wissigs Tor auf und konnte diese Gelegenheit nicht nutzen. Auch eine weitere Chance von Petruschke brachte nichts ein. »KOA« agierte im Mittelfeld stets gefährlich. Vor allem die Freistöße als hohe Vorlagen von Steffen Spottka sorgten immer wieder für brenzlige Situation vor dem Gehäuse von Lukas Reinschmidt. Einer von diesen führte nach einer knappen halben Stunde zum 1:1. Dennis Feldbusch hatte eingenickt (28.). Eigentlich hätte es zur Halbzeit 3:1 für die Gastgeber stehen müssen, waren sie doch 45 Minuten lang die tonangebende Mannschaft.

Nach dem Wechsel konnten die Gäste das Spiel ausgeglichen gestalten. Nach einem erneuten Freistoß von Spottka konnte Zuhrich aus sieben Metern per Kopfball ins lange Eck die 2:1-Führung für die Gäste bewerkstelligen. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit war es Maximilian Hagner vorbehalten, nach Flanke von Merkardt - auch mit dem Kopf - für seine Farben auszugleichen - und das mehr als verdient. Weit mehr wäre für Juno Burg drin gewesen. Doch auch in der langen Nachspielzeit gelang der entscheidende Siegtreffer nicht. Ein gewaltiger Fernschuss aus 25 Metern wurde von SG-Keeper Wissig hervorragend pariert, auch der Nachschuss zur Ecke abgewehrt. Und bei der Chance nach dem Eckstoß verfehlte das Spielgerät knapp das Gehäuse.

SSC Juno Burg: Reinschmidt; Hardt, Menger, Jung, Metz, Keßler, Merkardt, Dapper, Schneider, Petruschke, Hagner.

SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen: Wissig; Priebe, Herzberger, Quassini, Zuhric, Yildirim, Feldbusch, Sen, Krug, Buividavicus, Spottka.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Lotz (Schröck). - Zuschauer: 120. - Tore: 1:0 (3.) Jung, 1:1 (28.) Feldbusch, 1:2 (65) Zuhric, 2:2 (87.) Hagner.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare