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Gleich zwei Derbys stehen an

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(lcs). Samstagabend ist Primetime für die Mannschaften der Handball Landesliga Mitte, wenn es im Schlussspurt der Hauptrunde noch mal um wichtige Punkte für die Auf- und Abstiegsrunde geht. In Butzbach gastiert die HSG Hungen/Lich beim TSV Griedel. Zur gleichen Zeit bekommen es die TSF Heuchelheim mit der HSG Lumdatal zu tun und den Abschluss machen die Teams der HSG Linden und der HSG Lollar/Ruttershausen.

TSF Heuchelheim - HSG Lumdatal (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Heuchelheim): »In unserer momentanen Verfassung ein schier übermächtiger Gegner«, erklärt der Heuchelheimer Trainer Claus Well die Ausgangslage. Nach der Niederlage im Duell bei der HSG Hungen/Lich bemängelte Well das Abwehrverhalten und den mangelnden Willen, der gegen Hungen/Lich lange Zeit kaum erkennbar war. Vom Spiel erhofft sich Well »lange genug mithalten zu können und die zahlreichen Fehler in der Abwehr abzustellen«. Lumdatals Trainer Schuchmann erwartet einen starken Gegner: »Heuchelheim ist deutlich stärker als es der Tabellenplatz aussagt. Gerade im Rückraum verfügen sie über viel Qualität und haben mit Sascha Winter einen Torhüter, der Mannschaften zum Verzweifeln bringen kann.«

TSV Griedel - HSG Hungen/Lich (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Butzbach): Die Euphorie bei den Gästen war letzte Woche riesig, nachdem man sensationell in letzter Sekunde gegen Heuchelheim den ersten Sieg einfahren konnte. Mit Griedel wartet allerdings ein harter Brocken auf das Team von Carsten Schäfer. »Der Sieg hat unglaublich gut getan.« In Sachen Auf- und Abstiegsrunde wird das Spiel keinen Einfluss für beide Teams haben, daher sieht Schäfer die Partie als Chance: »Wir werden die Partie spielen und Kräfte schonen, in Zeiten der Pandemie werden wir später noch alle Kräfte brauchen.«

HSG Linden - HSG Lollar/Ruttershausen (Samstag, 19.45 Uhr, Sporthalle Lützellinden): Vergangene Woche hatte die HSG Linden im Spiel gegen Lumdatal bis Sekunden vor Schluss mitgehalten, jedoch musste man sich mit 29:30 geschlagen geben. Trainer Conrad Melle hofft, dass sein Team an diese Leistung anknüpfen kann. »Wir möchten die guten Aspekte, wie unsere aktive Verteidigung oder die Disziplin im Angriff, aus dem Lumdatal-Spiel auch wieder gegen Lollar abrufen und auch wieder so als geschlossene Einheit auftreten. In eigener Halle möchten wir zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.« Für Lollar/Ruttershausen geht es ebenfalls darum, an die Leistung aus dem Derby gegen Lumdatal anzuknüpfen, als man die zweite Halbzeit mit sieben Toren gewann. Nachdem man bisher keinen Sieg hat, motiviert Co-Trainer Sänger sein Team: »Gegen Lumdatal haben wir das stark gemacht. Jetzt wollen wir den ersten Sieg, der uns sehr gut tun würde.«

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