Gleich mehrere Favoriten

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Glaubt man der Umfrage bei den Vereinssprechern, dann ist der Favoritenstatus in der Tischtennis-Bezirksklasse Gruppe 2 diesmal etwas breiter aufgestellt. Der letztjährige Meister TTG Kirtorf/Ermenrod II, der SSV Lardenbach/Klein-Eichen und der TTC Vockenrod und nun auch noch der SV Ulrichstein, das sind die Vereine, denen man zutraut, am Saisonende ganz oben zu stehen. Über eines waren sich fast alle einig, dass durch die Ausgeglichenheit der Klasse vieles möglich ist – und zwar in beide Tabellenrichtungen. Am Ende steigt eine Mannschaft direkt ab, und Rang elf geht in die Relegation.

Glaubt man der Umfrage bei den Vereinssprechern, dann ist der Favoritenstatus in der Tischtennis-Bezirksklasse Gruppe 2 diesmal etwas breiter aufgestellt. Der letztjährige Meister TTG Kirtorf/Ermenrod II, der SSV Lardenbach/Klein-Eichen und der TTC Vockenrod und nun auch noch der SV Ulrichstein, das sind die Vereine, denen man zutraut, am Saisonende ganz oben zu stehen. Über eines waren sich fast alle einig, dass durch die Ausgeglichenheit der Klasse vieles möglich ist – und zwar in beide Tabellenrichtungen. Am Ende steigt eine Mannschaft direkt ab, und Rang elf geht in die Relegation.

TTG Mücke II

Wieder zurück in bewährter Umgebung befindet sich die TTG Mücke II. Das eine Jahr in der Bezirksliga 1 dürfte wieder lehrreich gewesen sein. Die Erfahrung und Entbehrungen mit den wenigen Erfolgen möchte man in der Bezirksklasse wieder aufbessern. Dazu hat man wie so oft bei der TTG vereinsintern die Mannschaft wieder einmal ein wenig durcheinandergewirbelt. Tobis Metz geht wieder in die erste Mannschaft, und dafür hat Markus Schwebel erst einmal den "Rückzug" in die Reserve angetreten. Inwieweit er dort jedoch als Stammspieler vorhanden sein wird, kann man zunächst noch nicht vorbestimmen.

Die Häufigkeit wird aber eher weniger sein, weil die "Ersatzstellung" für die Erste sicherlich Vorrang haben wird. Und deshalb hat man bei der zweiten Mannschaft gleich einmal neun Spieler im Aufgebot stehen. Mehr zur Verfügung steht aber sicherlich wieder Michael Kratz. "Er war beruflich viel im Ausland und ist jetzt wieder fest mit dabei", wie Mannschaftsführer Andreas Zimmer bestätigte. "Wir hatten zweimal pro Woche Training, immer zwölf bis 18 Leute aus allen Mannschaften, plus Jugend. Es war eine gute Beteiligung, ein gutes Niveau", deshalb blickt Zimmer durchaus optimistisch nach vorne. "Ziel ist Platz eins bis vier, als Absteiger sollten wir da schon oben mitspielen können. Wir haben einen breiten Kader, werden hoffentlich aber mit weniger Ersatz spielen müssen als letzte Runde." Und dann nennt er noch drei starke Konkurrenten. "Kirtorf war letztes Jahr schon sehr stark. Auch oben stehen werden Ulrichstein und Lardenbach." Und genau dieses Team steht zum Saisonauftakt gleich einmal auf dem Prüfstand der TTG. Am 16. September wird man bei Zimmer und Co. dann wissen, ob die Vorbereitung geklappt hat und der Start in die Saison gelungen ist. Bei der TTG werden alle Heimspiele freitags um 20 Uhr im DGH ausgetragen, wobei durch getauschtes Heimrecht in der Vorrunde gleich einmal sieben Spiele zu Hause stattfinden.

SV Ulrichstein

Als Aufsteiger hatte der SV Ulrichstein zuletzt eine gute Saison gespielt, mit Rang sechs abgeschlossen und dabei dem einen oder anderen "Favoriten" ein Bein gestellt. Nun kommt das Jahr der "Bewährung". Um entsprechend vorbereitet zu sein, hat man sich mit Marco Missikewitsch verstärken können, der das Team auf Position eins erst einmal anführen wird. Das Eigengewächs hat in den letzten Jahren auch aufgrund seiner Stärke höherklassig in anderen Vereinen, zuletzt in Horas, gespielt, dies aber nicht mehr regelmäßig. Wie Mannschaftsführer Sebastian Glitsch bestätigte, "steht er nach seiner Rückkehr aber nur sporadisch zur Verfügung". Deshalb wird wiederum "nur" ein Mittelfeldplatz angepeilt. "Unser Ziel ist es, uns so früh wie möglich aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Wichtig für uns ist, dass wir nach Möglichkeit immer komplett spielen und wir keine Verletzten zu beklagen haben. Somit ist unser Ziel Platz acht." Und trotzdem muss den Chatten sehr viel zugetraut werden, schließlich besitzen sie jetzt mit Marco Missikewitsch und Dieter Koller das stärkste vordere Paarkreuz. Hier wird meistens die Grundlage zum Erfolg gelegt.

Und trainingsfoul war man in Ulrichstein bestimmt nicht. Dort wurde freitags immer gut trainiert, zudem standen einige Vorbereitungsspiele auf dem Plan. Auch wenn man personell gut aufgestellt ist, so schiebt man den Favoriten-Status erst einmal an die Gegner. "Wir sehen Vockenrod, die sich verstärkt haben, sowie den Absteiger Mücke II, die eine sehr gute Mannschaft haben, sehr weit vorne." Ob Ziele und Wünsche in Erfüllung gehen, werden aber sicherlich auch schon die ersten Spiele zeigen. Die "Aufwärmphase" beginnt gleich im ersten Spiel zu Hause gegen den SV Rixfeld in der Stadthalle in Ulrichstein, in der samstags um 17.30 Uhr die Heimspiele ausgetragen werden.

SSV Lardenbach/Klein-Eichen

Der SSV Lardenbach/Klein-Eichen ist nach zwei gescheiterten Relegationsrunden "nach oben" erneut im Kreis der Favoriten. "Der Aufstellung nach ist Mücke II für mich klarer Favorit. Auch mit Kirtorf wird man wieder rechnen müssen. Schließlich noch Ulrichstein, wenn Marco Missikewitsch tatsächlich regelmäßig spielen sollte", sagt Frank Hollederer. Der Mannschaftsführer fügte hinzu: "Wir wollen wieder eine gute Rolle spielen.

" Um dies zu erreichen, vertraut man dem Team der letzten Saison – allerdings in anderer Reihenfolge. Der Saisonstart hat es gleich in sich: die TTG Mücke II wird am 16. September (19 Uhr) erwartet.

SV Ettingshausen

Der SV Ettingshausen hat im vergangenen Jahr mit Rang sieben überrascht. Vor allem Benjamin Ebinger in der Spitze sowie Marc Schmidt auf der Mittelplatte waren eifrige Punktesammler. Deshalb werden die beiden die Mannschaft in der neue Saison anführen. Nachdem Max Höfliger die Mannschaft in Richtung Climbach verlassen hat, wurden mit Meinolf Eierdanz (TV Lich) und Timo Nicklas (TSG Lollar) zwei neue Spieler gewonnen, die helfen sollen, beim Auftaktprogramm bei Aufsteiger FSV Lumda und gegen den SV Rixfeld vier Punkte zu holen.

FSV Lumda

Die große Unbekannte ist der FSV Lumda. Der FSV hatte sich als Kreisliga-Zweiter über die Relegation den Aufstieg erkämpft. Die Mannschaft ist sehr ausgeglichen, alle Spieler spielten zuletzt eine positive Bilanz. Ob es für den Aufsteiger damit allerdings zum Saisonziel Klassenerhalt reichen wird, ist offen. Die erste Bewährungsprobe für Christoph Tschernatsch und Jan Müller im vorderen Paarkreuz ist die Partie gegen Ettingshausen, bei der die Heimstärke erstmals zur Geltung kommen soll.

TTG Schadenbach

In den letzten beiden Spielzeiten hatte die TTG Schadenbach große Schwierigkeiten und konnte letztlich auch mit Glück den Klassenerhalt gerade so noch schaffen. Geht es nach Wolfgang Dörr, dann will man sich im dritten Jahr hintereinander einer solchen "Gefahr" nicht aussetzen. "Dennis Scholl ist aus der zweiten Mannschaft wieder aufgerückt und will sein Glück im vorderen Paarkreuz versuchen. Ansonsten spielen wir in altbewährter Aufstellung und hoffen, dass wir in der kommenden Runde vom Verletzungspech verschont bleiben, um nicht wieder derart in den Abstiegsstrudel zu geraten wie in den vergangenen Spielrunden.

" Dabei wird der Routinier selber erst einmal auf der Mittelplatte aufschlagen und soll dort für die notwenigen Punkte sorgen. "Unsere Zielsetzung ist ganz klar der Nicht-Abstieg – und dieser sollte auch realisierbar sein, falls nicht wieder das Verletzungspech über Gebühr bei uns zu- bzw. einschlägt." Sollte die Mannschaft regelmäßig mit ihren ersten sechs antreten, dann wäre sie sportlich sowieso im ersten Drittel einzuordnen. Dort sieht Wolfgang Dörr aber erst einmal den Absteiger von der TTG Mücke II, den SV Ulrichstein sowie die Titelverteidiger von der TTG Kirtorf/Ermenrod II. "Sie sind ganz einfach die stärksten Teams und sollten wohl den Meister unter sich ausmachen können.". Bei der TTG Schadenbach werden alle Heimspiele im Dorfgemeinschaftshaus ausgetragen, wobei die Kernspielzeit um 18 Uhr beginnt, auch wenn das Auftaktmatch eine halbe Stunde nach hinten verlegt wurde.

TTG Kirtorf/Ermenrod II

Die TTG Kirtorf/Ermenrod II konnte in der letzten Saison mit sieben Punkten Vorsprung die Meisterschaft in der BK2 erringen, durfte allerdings nach dem Rückzug nicht aufsteigen. Da dieses Team in der Aufstellung in allen Paarkreuzen gut besetzt ist, wird es von vielen Mannschaftsführern wieder in den Favoriten-Status erhoben. Das ändert dann nichts an der "vorsichtigen" Saison-Prognose von Mannschaftssprecher Steffen Schindler. "Unser Ziel ist Platz drei bis fünf, auch weil wir nicht immer komplett antreten können." Sein zweiter Grund, dass die Mannschaft "zu alt und kein Entwicklungspotential mehr habe", kann man auch anders interpretieren, umdrehen und mit viel Erfahrung bezeichnen. Schindler selber glaubt in den beiden Teams der TTG Mücke II und dem SV Ulrichstein die beiden Titelanwärter ausgemacht zu haben. Bei seinem Team hat man Mitte August mit dem Training begonnen, sodass am zweiten Spieltag die Form stehen sollte. Da kommt aber gleich einmal mit dem TV Grebenau ein spielstarkes Team nach Kirtorf, das im letzten Jahr nach der Vorrunde mit der TTG noch punktgleich an der Spitze stand. Auch wenn man in der Vorrunde zwei Spiele montags austrägt, so liegt die Kernspielzeit bei der Schindler-Truppe freitags um 20 Uhr in der Gleentalhalle in Kirtorf. Personell hat man bei der TTG wieder einmal intern etwas rotiert.

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