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Yumito Nishiura genießt mit dem Turnteam Linden am Samstag Heimvorteil. Er war drei Jahre Mitglied im Bundeskader des DTV.

Turnteam Linden

Gleich ein harter Brocken zum Saisonauftakt

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Das Turnteam Linden hat es am Samstag zum Auftakt in der 2. Bundesliga Nord in der Stadthalle mit Heidelberg zu tun. Auch Olympiasieger Fabian Hambüchen wird da sein.

(tp). Am Samstag um 16 Uhr geht es für die Turner des TV Großen-Linden in der heimischen Stadthalle in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord. Als Gast wird die KTG Heidelberg erwartet. Kein Geringerer als Olympiasieger und Turnlegende Fabian Hambüchen wird zum Auftakt in der Heimwettkampfstätte des Turnteams Linden sein und den Wettkampf als Experte kommentieren.

"Heidelberg zum Auftakt der Saison in eigener Halle zu haben, ist eine echte Herausforderung. Die Mannschaft ist auf jeden Fall Mitfavorit auf die Meisterschaft und damit auch auf den Aufstieg", sagt Tim Pfeiffer. "Unser Ziel ist es, unseren Rhythmus aus dem Training auf das Parkett zu bringen." Zum Team gehören neben Pfeiffer Sebastian Quensell, Ha van Duc, Moritz Weber, Adham Al Sqour, Florian Arendt, Yumito Nishiura, Maximilian Kessler, Nico Horvath, Tom Bobzien und Joshua Meehan.

"Auf dem Parkett wird dabei eine neue Bodenfläche liegen. Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren konnte die Anschaffung dieser Fläche umgesetzt werden. Über diese Nachricht haben sich unsere Athleten total gefreut," erinnert sich Vorsitzender Martin Weber.

In den letzten Monaten ist besonders ein Athlet häufiger über den Boden der Halle gesprintet, Maxi Kessler. Er hat im Training eine Leidenschaft für den Sprung entwickelt und einen neuen Bewegungsablauf einstudiert. "Wir hatten die Möglichkeit, mit einem neuem Sprungbrett zu trainieren. Ich weiß nicht, wie sich so ein Brett genau zusammensetzt oder aus welchem Material es ist. Es hat goldene Federn auf denen ein Holzbrett liegt," erzählt Kessler schmunzelnd, der am Samstag eine Wettkampfpremiere zeigen will.

Als "alte deutsche Eiche" kann einer der beiden Zugänge Sebastian Quensell bezeichnet werden. "Ich kenne Basti seit fast 20 Jahre. Er hat alles geturnt, was es auf deutscher Ebene gibt. Mit seinen 29 Jahren ist er unser Oldie und wird auf jeden Fall Ruhe in das Team bringen", sagt Nishiura.

Meehan, zweiter Zugang aus Mallorca, der sich mit Al Sqour die Rolle des Gastturners teilt, ist nicht nur zehn Jahre jünger, sondern auch eher von der Sorte Gummibaum. "Der ist so beweglich. Er hat uns im Training Elemente gezeigt, die ich nur aus dem Zirkus kenne", wunderte sich Horvath, der seinen Schwerpunkt zuletzt auf den Barren legte.

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