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Lorenz Heß und seine HSG Lumdatal erwarten am Samstag Landesliga-Topteam TV Petterweil. FOTO: RAS

Gipfeltreffen im Lumdatal

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(sks). Es ist angerichtet: Zum Rückrundenauftakt der Handball-Landesliga Mitte gastiert an diesem Samstag Klassenprimus TV Petterweil im Lumdatal. Die gastgebende HSG durfte nach einer erfolgreichen Hinrunde auf dem dritten Platz überwintern. Der TV Hüttenberg II hatte vor Weihnachten gezeigt, wie man Petterweil schlagen kann - und möchte diesen Rückenwind mit ins Duell gegen die HSG Lollar/Ruttershausen nehmen. Allerdings benötigen die Gäste dringend Punkte im Abstiegskampf. Eröffnet wird der Spieltag bereits an diesem Freitag mit der Auswärtspartie der HSG Linden beim Tabellennachbarn TSV Griedel.

TSV Griedel - HSG Linden (Fr., 20 Uhr/Sporthalle Butzbach):Erfreuliche Nachrichten gibt es aus dem Lindener Lazarett zu vermelden. Mit Ausnahme von Michel Vogel, der noch drei Wochen lang ausfallen wird, kann Trainer Mario Weber personell aus dem Vollen schöpfen. Vor der Winterpause musste die HSG eine Niederlage im Lumdatal quittieren. Punktgleich mit Wiesbaden und Kastel startet die Spielgemeinschaft so auf Rang sechs in die Rückrunde. Mit einem Sieg in Griedel könnte man Kontakt zum Spitzenfeld der Liga halten. Wichtig seien dafür laut Weber eine "gute Deckung plus Konter und ein breites Angriffsspiel." Zudem gelte es, die Siek-Brüder Sascha und Nils zu kontrollieren, die bis dato gemeinsam 13 Tore pro Spiel markieren.

Eintracht Wiesbaden - TSF Heuchelheim (Sa., 17:45 Uhr/Sporthalle Elsäßer Platz):"Wiesbaden ist eine der besten Mannschaften der Liga. Ihre individuellen Qualitäten sind enorm hoch, sodass wir als Außenseiter dorthin fahren", so TSF-Trainer Claus Well. Trotz der Rückkehr von Torwart Fabian Schomburg bleibt die Personaldecke in Heuchelheim auch im neuen Jahr angespannt. "Wir müssen in der Rückrunde sehen, dass wir auch so 60 Minuten mit diesem dünnen Kader durchstehen", sagt der Übungsleiter weiter.

HSG Lumdatal - TV Petterweil (Sa., 19:30 Uhr/Brentano-Schule Lollar):Nichts zu verlieren hat die HSG Lumdatal, wenn es am Wochenende gegen den Spitzenreiter Petterweil geht. Während die HSG vor der Pause einen Sieg einfahren konnte und dem Spitzenduo damit weiter auf Rang drei im Nacken sitzt, musste der TV die erste Niederlage überhaupt quittieren. "Wir wollen aus den Fehlern lernen, die wir im Hinspiel gemacht haben - und das Spiel möglichst lange offen halten", erklärt Trainer Eike Schuchmann, der mit der Vorrunde insgesamt zufrieden ist: "Wir müssen nun weiter Punkte sammeln, am besten gleich im Topspiel des Spieltags." Dann würde die HSG bis auf drei Punkte an Petterweil heranrücken.

TSV Lang-Göns - TuS Holzheim (Sa., 19:30 Uhr/Karl-Zeiss-Halle):Für Langgöns kam die Winterpause zum richtigen Zeitpunkt. Eine Niederlage gegen Langenhain hatte die Situation des Vereins zusätzlich erschwert. "Wir haben die Zeit genutzt, um an unserer Deckungsarbeit zu arbeiten", so Coach Michael Razen, der die konzentrierten Trainingseinheiten und das hohe Engagement seiner Mannschaft lobt. Gegen Holzheim käme es darauf an, das starke Kreisläuferspiel zu kontrollieren. "In erster Linie müssen wir aber auf uns schauen, ganz egal, gegen wen wir auf der Platte stehen", gibt Razen die Devise für den Abstiegskampf vor.

TV Hüttenberg II - HSG Lollar/Ruttershausen (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Hüttenberg):Derby-Zeit in der Sporthalle Hüttenberg. Nach dem Überraschungscoup des TVH II gegen Petterweil geht es nun gegen Lollar/Ruttershausen, die um Punkte im Abstiegskampf kämpfen. "Es ist so gesehen das schwierigere Spiel", erklärt Trainer Dirk Happel. Vor allem vor der starken Rückraumreihe der Spielgemeinschaft müsse sich sein Team in acht nehmen. "Da können mehrere Spieler eine Partie mit mehr als zehn Toren schaffen. Unser Ziel muss es sein, sie insgesamt bei um die 20 Tore zu halten", sagt Happel. "Wir werden in der Rückrunde Favoriten schlagen müssen, um die Klasse zu halten. Und damit müssen wir schnellstmöglich anfangen", hält sein Gegenüber Sören Asboe fest. Direkt nach Neujahr ist die HSG daher wieder ins Teamtraining eingestiegen. "Kommen wir vorne ins Rollen, können wir gegen alle mithalten", bleibt der Coach daher optimistisch.

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