Gipfel gestürmt

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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(pie). "Wir freuen uns beim Blick auf die Tabelle", schmunzelte Marcel Köhler. Der Trainer der HSG Lumdatal hatte in den 60 Minuten zuvor beim 30:23 (12:11)-Sieg seiner Damen bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen eine über weite Strecken gute Leistung gesehen. Damit einher geht der Sprung an die Tabellenspitze der Oberliga Frauen.

Garant für den Sieg war die gute Abwehrwehrleistung. "Wir haben das ganze Spiel über im Verbund sehr gut verteidigt", lobte Köhler. So machte es die HSG ihrer Torhüterin Julia Olemotz leicht, sich auszuzeichnen. Von den 23 Gegentoren kassierte Lumdatal sechs Gegenstöße und zwei Siebenmeter. Damit ließ man aus dem gebundenen Spiel nur 15 Tore zu.

Allerdings gab es auch einige Kritikpunkte. In der ersten Halbzeit ließ die HSG ein paar Bälle zu viel ungenutzt, zudem fehlte das Tempo im Angriff. So war die 12:11-Pausenführung eher dürftiger Natur. "Das war in der zweiten Halbzeit besser, wir hatten mehr Tempo drin, haben unsere Chancen genutzt", so Köhler.

So legte Nina Hasenkamp in der 44. Minute auf 23:15 vor. Doch nach Leona Parmas Treffer zum 26:18 in der 50. Minute warf Lumdatal in den nächsten fünf Minuten den Ball nach jeweils zehn, 15 Sekunden weg und fing sich fünf Gegenstöße in Folge. "Da wurde es noch mal knapp mit drei Toren", so Köhler. Seine Damen behielten jedoch die Ruhe, fingen sich schnell wieder und machten dem Spuk mit einem Vier-Tore-Lauf ein Ende.

Hoof/S/W: Weinrich, Rodziewicz; Ritter, Lubach (3), von Dalwig (1), Willer (7), Frankfurth (1), Eichhofer (2), Sule (2), Bittdorf (1), Happe (1), Kohler (1), Neurath (4/2), Hrdina.

Lumdatal: Olemotz, Schuster; Sauer (6/4), Schlapp (5), Elmshäuser, Franziska Müller (4), Schmidt (6), Hasenkamp (3), Madeleine Müller (2), Hilbrich (2), Smajek, Parma (2).

Steno / SR: Happel/Lipp. - Z: 250. - Zeitstrafen: 2:0 Min. - Siebenmeter: 2/2:5/4.

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