Für Nina Daniel und ihren Gießener SV ist der Klassenerhalt in der Landesliga Nord außer Reichweite. FOTO: FRIEDRICH
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Für Nina Daniel und ihren Gießener SV ist der Klassenerhalt in der Landesliga Nord außer Reichweite. FOTO: FRIEDRICH

Gießener SV steigt ab

  • vonHarald Friedrich
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(juk). Durch zwei 1:3-Niederlagen beim Doppelheimspieltag am vergangenen Wochenende steht der Abstieg der Landesliga-Volleyballerinnen des Gießener SV nunmehr fest. Die Mannschaft von Trainer Claus Schüring unterlag sowohl gegen den TV Jahn Kassel als auch gegen den FSV Bergshausen II und hat somit bei noch zwei ausstehenden Partien sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer - aussichtslos.

Gießener SV - TV Jahn Kassel 1:3(25:17, 20:25, 17:25, 20:25): Die Gießenerinnen, die weiterhin auf Mittelblockerin Julia Moro sowie die beiden Diagonalspielerinnen Inga Sames und Carolin Feuerstacke verzichten mussten, legten in Satz Nummer eins einen guten Start hin. Gegen den Tabellendritten zeigte sich der GSV beim 25:17 dominant. "Im Lauf des Spiels kam dann wieder das Problem unseres Spiels dieser Saison zum Tragen", wusste Schüring um die Schwierigkeiten seiner Mannschaft, konstant gute Leistungen abzurufen und mit Schwung in den nächsten Satz zu gehen. Die "Schwimmerinnen" leisteten sich viele Unkonzentriertheiten und Eigenfehler, die den Gast erst zurück in die Partie und kurz darauf in Front brachten. Die Nordhessinnen gewannen zusehends an Selbstvertrauen und schlossen am Ende souverän durch ein 25:20 zum 3:1-Erfolg ab. An dieser Stelle benötigte Gießen einen Sieg im zweiten Spiel des Tages, um eine rechnerische Chance auf den Ligaerhalt zu wahren.

Gießener SV - FSV Bergshausen II 1:3(25:16, 23:25, 9:25, 17:25): Gegen den Tabellenvierten mussten die Zuschauer den gleichen Spielverlauf erleben. Nach einem starken ersten Durchgang, den der GSV mit 25:16 für sich entschied, waren es anschließend die Gäste, die durch drei Satzgewinne in Folge den "Dreier" einsackten. Dies zeigte sich gleich zu Beginn den zweiten Satzes, als die Gießenerinnen durch viele Eigenfehler schnell mit 0:9 im Hintertreffen lagen. Die folgende Aufholjagd sollte am Ende etwas zu spät kommen (23:25). "In den Folgesätzen lief nicht mehr viel zusammen", kommentierte Schüring das 9:25 und 17:25. Schüring erklärte weiter: "Ich möchte, dass mein Team nun die letzten zwei Saisonspiele anständig über die Bühne bringt und befreit vom Druck, die Klasse halten zu müssen, aufspielt."

Der erfahrene Coach hofft, dass im nächsten Jahr die direkte Rückkehr in die Landesliga in Angriff genommen werden kann und betonte, dass viele Spielerinnen "noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung sind und die Arbeit mit ihnen auch wirklich viel Spaß macht".

Gießener SV: Daniel, Debus, Funk, Grubbe, Hinneberg, Königer, Lückhof, Pirker, Schmidt, Scholz, Walter.

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