Ali Ibrahimaj trägt künftig das Trikot des FC Gießen. 	FOTO: PV
+
Ali Ibrahimaj trägt künftig das Trikot des FC Gießen. FOTO: PV

FC Gießen verpflichtet Drittligaspieler

  • Sven Nordmann
    vonSven Nordmann
    schließen

(sno). Der sechste Winter-Transfer des FC Gießen ist ein prominenter: Der 29-jährige Offensivspieler Ali Ibrahimaj hat einen Kontrakt beim heimischen Fußball-Regionalligisten bis zum Sommer unterschrieben - er kommt vom KFC Uerdingen. Der Drittligist hat ein Insolvenzverfahren in Eigenregie eingeleitet, Ibrahimaj dort zuletzt seinen Vertrag aufgelöst.

Ibrahimaj kam in der vergangenen Saison auf 19 Einsätze und zwei Tore in der dritten Liga und in dieser Spielzeit bisher auf vier Einsätze für Uerdingen. Der Notvorstand des FC Gießen, Turgay Schmidt, erklärte: »Mit der Verpflichtung von Ibrahimaj ist die Umsetzung einer deutlichen Verstärkung in der Offensive und dem Ziel Klassenerhalt Rechnung getragen worden.«

Auch dieser Spieler, so Schmidt, »werde über eine »Drittfinanzierung über Sponsoren« bezahlt. Zuletzt verpflichtete der FC so bereits Michael Fink, Gino Parson, Antonyos Celik, Jonas Arcalean und Nejmeddin Daghfous und hat vier der bisherigen fünf Partien im Jahr 2021 in der Regionalliga Südwest gewinnen können.

Nächste Gegner: Erst Kassel, dann Stuttgart II

Ibrahimaj selbst wird vom Verein so zitiert: »Ich bin bereit für die neue Herausforderung. Als Teil der Mannschaft möchte ich dazu beitragen, den Klassenerhalt zu sichern.«

Am Samstag (14 Uhr) gastiert der FC Gießen beim punktgleichen KSV Hessen Kassel und empfängt am Folge-Dienstag den VfB Stuttgart II. Weil das Waldstadion über kein Flutlicht verfügt, wird die Partie bereits um 14 Uhr angepfiffen.

Ibrahimaj blickt auf eine durchaus illustre bisherige Karriere: In der Saison 2016/17 war er in der Regionalliga Südwest für Waldhof Mannheim an 15 Treffern beteiligt, ehe er zu Zweitligist SV Sandhausen wechselte und dort auf sechs Einsätze kam. Beim KFC Uerdingen nun wünschte sich Ibrahimaj mehr Einsatzzeit.

»Wir sind bereits seit einigen Monaten im Austausch mit Ali und seinem Berater. Er wünscht sich mehr Einsatzzeiten, die wir ihm beim KFC jedoch aktuell nicht bieten können«, wird KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart auf dem Portal transfermarkt.de zitiert. »Deshalb sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass die Vertragsauflösung der beste Schritt ist.«

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare