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Gießen Pointers vor dem Aufstieg

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Von: Sebastian Kilsbach

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Die Gießen Pointers um die Trainer Dejan Kostic (hinten) und Daniel Dörr (rechts vorne) stellen ihr Basketball-Regionalliga-Team auf das für die Meisterschaft wichtige Spiel in Kaiserslautern ein. © Harald Friedrich

(sks). Die Gießen Pointers stehen jetzt ganz kurz vor dem Aufstieg in die dritte Basketball-Bundesliga. Nachholergebnisse unter der Woche spielen dem Team massiv in die Karten.

Am Mittwoch patzten mit Tübingen und Ludwigsburg gleich zwei direkte Konkurrenten der Mittelhessen, die damit kaum noch von der Meisterschaft abzuhalten sind. Coach Dejan Kostic hatte Tübingen aus dem Verfolger-Quartett noch am ehesten einen Schluss-Run aus eigener Kraft zugetraut. Der SV hätte den direkten Vergleich noch für sich entscheiden können. Das aber ist jetzt rechnerisch Makulatur. Selbst wenn Gießen die beiden letzten Spielen verliert - am Samstag (16.30 Uhr) geht es nach Kaiserslautern, eine Woche später direkt gegen Tübingen - könnten die Tigers nicht mehr an den Pointers vorbeiziehen.

Die allerletzten Zweifel will man nun gegen den 1. FCK selbst ausräumen. »Es ist ähnlich wie im letzten Spiel«, erklärt Dörr, der das Coach-Amt paritätisch mit Kostic ausfüllt. Auch Kaiserslautern steht im Tabellenkeller und kämpft um jeden Punkt, während Gießen den Bock endlich umgestoßen kriegen und nach der Meisterschaft greifen möchte. Zuletzt hatte man der Pro B 2012 angehört.

»Kaiserslautern wird alles raushauen«, erwartet Dörr ein ähnliches Spiel wie gegen Mannheim, also einen beißenden und kratzenden Opponenten. Die individuelle Klasse sei objektiv zwar geringer einzuschätzen, aber unterschätzen dürfe man keinen Gegner: »Das wird kein Selbstläufer.« Mit dem Druck der letzten Wochen seien die Pointers gutzurecht gekommen, sagt Dörr.

Die Roten Teufel aus Kaiserslautern hatten sich unlängst noch mit Gergely Hosszu verstärkt, der die Liga nach Punkten vor einigen Jahren anführte. »Aber wir müssen unser Spiel spielen, dann werden wir gewinnen«, ist sich der Coach sicher - und meint damit nicht nur die zwei Punkte für den Sieg.

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