Gießen Pointers setzen Aufwärtstrend fort

(lad) Die VfB 1900 Gießen Pointers haben auch am Sonntag ihren aktuellen Aufwärtstrend in der Pro B unter Beweis gestellt und in der Osthalle den dritten Sieg in den letzten fünf Begegnungen errungen. Letzten Endes stand nach der Schlusssirene ein 78:73 (42:33) gegen die Frankfurt Skyliners II auf der Habenseite der Pointers, das deutlicher war, als es das knappe Ergebnis des Hessen-Derbys ausdrückt.

(lad) Die VfB 1900 Gießen Pointers haben auch am Sonntag ihren aktuellen Aufwärtstrend in der Pro B unter Beweis gestellt und in der Osthalle den dritten Sieg in den letzten fünf Begegnungen errungen. Letzten Endes stand nach der Schlusssirene ein 78:73 (42:33) gegen die Frankfurt Skyliners II auf der Habenseite der Pointers, das deutlicher war, als es das knappe Ergebnis des Hessen-Derbys ausdrückt.

In den Anfangsminuten kam Frankfurt besser ins Spiel, was vor allem am flinken ehemaligen Licher Falko Theilig lag. Dieser war auf der Aufbauposition zu schnell für sein Gegenüber Dennis Czepczynski, der in der Vorwoche noch zum Helden beim Verlängerungssieg gegen Lich geworden war. So starteten die Skyliners mit einem 5:0 und lagen nach drei Mintuen mit 9:5 vorne, während das Gießener Spiel stockte.

Doch wenig später reagierte Pointers-Trainer Dejan Kostic auf diese Situation und brachte für Czepczynski Till Wosnitza, der noch quirliger als Theilig auftrat und den in Frankfurt quasi Backup-losen 18-Jährigen schlicht und einfach müde lief.

So konnte Gießen nur drei Minuten nach dem Wechsel auf einmal ein 18:13 vorweisen, das der bärenstarke Felix Rotaru erzielte: Dieser hatte zu diesem Zeitpunkt nicht nur bereits zehn seiner insgesamt 22 Punkte gesammelt, sondern nahm gleichzeitig den starken Skyliners-Amerikaner Christopher Rojik gut aus dem Spiel. Mit einem 21:15 ging Gießen in die Viertelpause und startete furios in die zweiten zehn Minuten: Schon in der zweiten Minute des Viertels leuchtete ein 32:20 für den VfB von der Anzeigetafel, das vor allem dem athletischen Kimmani Barrett und seinen acht Punkten in dieser Phase zu verdanken war. Die Südhessen kamen in der 19. Minute zwar erneut auf 31:36 heran, aber Gießen legte noch einmal zu und ein 42:33 zur Halbzeit vor.

Im dritten Viertel folgte der stärkste Pointers-Abschnitt: Der VfB setzte mit einer sicheren Defense Impulse und zog von einem 49:33 auf 64:44 in der 27. Minute durch Felix Rotaru davon. Erst in der Schlussphase erholte sich Frankfurt von diesem Rückstand und holte das 61:73 nach 37 Minuten noch zum 73:76 eine halbe Minute vor Schluss auf, aber das war nur Ergebniskosmetik. "Ich war mir immer sicher, das wir das Spiel gewinnen - wir waren einfach besser", so Kostic.

VfB 1900 Gießen Pointers: Czepczynski (3/1 Dreier), Barrett (18), Unger (10/1), Felix Rotaru (22), Johnson (18), Wosnitza (2), Zabel (3/1), Sebastian Rotaru (2).

Frankfurt Skyliners II: Lotola Osthumbe (6), Theilig (2), Beck (11/3), Rojik (20/1), Lindbom (9/1), Luyeye, Nicolay (13/3), Klisura (7), Jerry Osthumbe (3/1), Schlüter (2).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare