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Guter Besuch zum regnerischen Auftakt im Wiesecker Stadion. Dragons-Runningback Julian Froese weicht dem Straubinger Christian Faber (r.) aus. Jawan Nobles (l.), der neue Gießener Quarterback, hat ihn bedient. Die Offense bleibt aber ohne Punkte.

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Gießen Golden Dragons bleiben beim Heimauftakt blass

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Das haben sich die Gießen Golden Dragons anders vorgestellt. Mit 0:39 geht die Heimpremiere in Wieseck verloren. Die Straubing Spiders sind in der GFL 2 Süd an diesem Tag eine Nummer zu groß

(bf). Das erste Heimspiel der Gießen Golden Dragons am vergangenen Samstag lief sportlich nicht so, wie sich die Gastgeber ihre Premiere im Stadion der TSG Wieseck erhofft haben dürften. Dass mit den Straubing Spiders ein starkes Team nach Gießen kommen würde, war im Vorfeld allen bewusst. Mit dem Endergebnis von 0:39 hatte aber keiner gerechnet. Seit ihrem Aufstieg 2016 in die German Football League 2 hatten die Dragons nicht mehr zu null verloren.

Bis zur Halbzeit hielten die Drachen auch gut mit gegen starke Straubinger. Diese kamen direkt in ihrem ersten Angriff zu Punkten und wussten jeden Ballbesitz erfolgreich zu nutzen. Die Dragons-Offense hingegen tat sich sichtlich schwer, ins Spiel zu kommen. Gießen musste immer wieder punktlos das Angriffsrecht an die Gäste abgeben. Zur Halbzeit lag man mit 0:19 schon vorentscheidend im Hintertreffen.

Genauso sollte es in der zweiten Hälfte auch weitergehen. Der Straubinger Quarterback Justin Sottilare spielte seine GFL-Erfahrung voll aus und bediente immer wieder seine Runningbacks und Receiver für erfolgreiche Spielzüge. So kam Punkt um Punkt für die Gäste auf die Anzeigetafel. Zwar konnte die Gießener Offense mit ein paar schönen Läufen einige Akzente setzen, schaffte es aber über weite Strecken der Partie nicht, richtig ins Spiel zu finden. Lediglich die Defense der Dragons zeigte immer wieder ihr Potenzial und schickte des öfteren die Spinnen-Offense nach vier Versuchen vom Feld. So endete das Spiel mit einem enttäuschenden 0:39 für die Dragons.

Vieles lief noch nicht rund bei den Gießen Golden Dragons. Vor allem die Offense schien immense Anlaufschwierigkeiten zu haben. "Leider konnten wir in dieser Partie unser Passspiel nicht etablieren. Dadurch haben wir unserer Defense keinen Gefallen getan", resümiert Headcoach Michael Anderl. Am kommenden Samstag können es die Gießener besser machen. Sie treten in der Südstaffel auswärts bei den Saarland Hurricanes an.

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