Ein Bild, das es so nicht mehr geben wird: Fußballlehrer Stefan Hassler (2.v.l.) bei seinem Debüt auf der Trainerbank der SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen. 	ARCHIVFOTO: VOGLER
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Ein Bild, das es so nicht mehr geben wird: Fußballlehrer Stefan Hassler (2.v.l.) bei seinem Debüt auf der Trainerbank der SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen. ARCHIVFOTO: VOGLER

Fußball

Hassler erklärt Rückzug als Coach der SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen

  • vonGerd Chmeliczek
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Fußballlehrer Stefan Hassler ist seit Donnerstag nicht mehr Trainer der SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen. Im Gespräch erklärt er die Beweggründe für seinen Rücktritt.

Hinter den Gruppenliga-Fußballern der SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen liegt eine turbulente Woche. Noch am Donnerstagabend trat Trainer Stefan Hassler nach der 0:5-Niederlage beim MTV 1846 Gießen von seinem Amt zurück. Am Sonntag folgte dann unter der Regie von Dennis Frank der erste Sieg der Saison.

Die SG wurde vom Rückzug Hasslers kalt erwischt. Der Fußballlehrer erklärt seine Bewegggründe: »Der Rücktritt war eine Reaktion auf den enttäuschenden Saisonstart. Ich war als Trainer in der Verantwortung. Und wenn du nach sechs Spielen drei Punkte auf dem Konto hast, dann musst du Konsequenzen ziehen. Und das habe ich getan. Ich habe konsequent gehandelt«, sagte der 51-jährige Fußballlehrer gestern auf Anfrage. Er fühle sich nicht schuldig, der Schritt sei aber notwendig gewesen. »Es war allein meine Entscheidung. Der Verein sei nicht an ihn herangetreten.«

Das Verhältnis zur Mannschaft sei intakt gewesen und auch mit dem Vorstand habe es keine Probleme gegeben. »Im Gegenteil. Der Verein ist überragend geführt. Ich freue mich, dass die Mannschaft am Sonntag den ersten Saisonsieg eingefahren hat.« Über die genauen Gründe, warum es sportlich in den ersten sechs Spielen nicht wie gewünscht funktioniert hat, wollte sich Hassler nicht äußern. Die SG hatte am Sonntag im ersten Spiel nach Hasslers Rückzug 3:1 gegen den FC Ederbergland II gewonnen. Dennis Frank wird das Team bis auf Weiteres betreuen.

Keinen neuen Stand gibt es bei der SG. Sprecher Martin Rühl verwies auf den Termindruck aufgrund der vielen englischen Wochen. Da bleibe nicht viel Zeit. Man werde sich wieder zum Thema äußern, wenn es etwas Neues gebe.

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