Andreas Schmalz und seinem Post-SV Gießen fällt es nicht ganz leicht, die Punkte aus Großen-Linden mitzunehmen. FOTO: RAS
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Andreas Schmalz und seinem Post-SV Gießen fällt es nicht ganz leicht, die Punkte aus Großen-Linden mitzunehmen. FOTO: RAS

PSV Gießen dreht Partie

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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(pie). Der TTC Wißmar hat sich mit drei Siegen in Folge wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der Tischtennis-Bezirksoberliga gesichert. Mit 11:19 Punkten stehen die Wettenberger auf dem Relegationsplatz und haben nun fünf Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz. Im Derby setzte sich der PSV Gießen mit 9:6 beim TV Großen-Linden durch und lebt weiterhin den Traum vom Aufstieg. Der TSV Klein-Linden unterlag ersatzgeschwächt bei der FT Fulda mit 4:9. Das zweite Derby zwischen dem NSC Watzenborn-Steinberg II und dem TSV Allendorf/Lda. II ging glatt mit 9:0 an die Gastgeber.

TV Großen-Linden II - PSV Gießen 6:9:Die Hausherren legten einen fulminanten Start hin und lagen nach den Doppeln und vier gespielten Einzeln mit 5:2 in Führung. Zwei Doppel gingen nach je fünf hart umkämpften Sätzen an Großen-Linden, und so sagte Thomas Krämer: "Da hat schon eine kleine Überraschung in der Luft gelegen." Doch das hintere Paarkreuz erwies sich aufseiten des PSV als stärker und läutete mit zwei Siegen von Jannik Bäumler über Arne Friede und Marco Morsch gegen Gebhard Mandler die entscheidende Erfolgsserie ein. In der Folge legten Alec Metsch, Simon Burkhardt und Andreas Schmalz ein 7:5 vor, bis der TVG die Serie durchbrechen konnte. Daniel Schmidt ließ Andreas Morsch keine Chance und verkürzte auf 6:7. "Das hintere Paarkreuz hat uns im Spiel gehalten und den Sieg gebracht", lobte PSV-Akteur Burkhardt, denn Bäumler und Marco Morsch erwiesen sich an diesem Tag als unschlagbar und machten den 9:6-Auswärtssieg perfekt. "Post hat einen Spurt hingelegt, den wir leider nicht stoppen konnten", so Krämer. Burkhardt analysierte derweil: "Das hintere Paarkreuz war heute wichtiger denn je. Gerade dann, wenn der Start mal nicht so gut läuft und wir zurückliegen, macht die mentale Stärke der Spieler im hinteren Paarkreuz den Unterschied."

NSC Watzenborn-Steinberg II - TSV Allendorf/Lda. II 9:0:Der TSV konnte nur mit fünf Spielern die Fahrt nach Pohlheim antreten, da Lukas Moser kurzfristig ausfiel. So gingen zwei Matches bereits kampflos an die Gastgeber. "Zu einem 0:9 gibt es auch nicht viel zu sagen", erklärte Allendorfs Ulrich Bandt. Lediglich in drei Matches konnten die Gäste etwas Spannung erzeugen. Alle anderen gingen deutlich in drei Durchgängen an den Favoriten um Spitzenspieler Felix Stallmach. Damit bleibt der NSC ärgster Verfolger des Spitzenduos, hat aber schon drei Punkte Rückstand auf Horas Fulda.

FT Fulda - TSV Klein-Linden 9:4:Ohne Matthias Nicolai und Christian Fensterer, die beide kurzfristig krankheitsbedingt passen mussten, trat der TSV die Reise nach Fulda an. "Dementsprechend war die Stimmung etwas gedämpft", erklärte Nicolai. Herbert Bär und Kevin Richter rückten nach und hatten im Doppel drei kaum etwas entgegenzusetzen. "Durch die beiden Ausfälle wurden unsere ersten beiden Doppel durcheinander gewürfelt und gingen mit 0:2 weg."

In den Einzeln waren es dann zweimal Elmar Schaub, Frank Drolsbach und Jörg Drolsbach, die in gewonnenen Vier-Satz-Partien zumindest die eigene Bilanz etwas aufpolieren konnten.

TTG Mücke - TTC Wißmar 4:9:Mücke musste mit vier Ersatzspielern in die Partie gehen und legte überraschenderweise in den Doppeln auf 2:1 vor. Im ersten und zweiten Paarkreuz ließen die Wißmarer nichts anbrennen, drehten die Partie und setzten sich auch in den engen Matches durch. So lagen die Gäste mit 5:2 vorn, ehe Mücke zwei weitere Punkte einheimsen konnte. "In den Einzeln haben wir vorne und in der Mitte alle Spiele gewonnen", schilderte TTC-Akteur Michel Seibert den Ausgang der Partie. "Damit konnten wir ein sehr erfolgreiches Wochenende abschließen. Durch die starken Spiele haben wir wichtige Punkte für den Klassenerhalt gesammelt."

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