FC Gießen

FC Gießen im Achtelfinale des Hessenpokals

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Mit acht Treffern ins Achtelfinale: Fußball-Hessenligist FC Gießen setzt seine Erfolgsserie fort und gewinnt beim SV Bauerbach deutlich. Es gibt aber auch schlechte Nachrichten.

Mit einer Hiobsbotschaft eröffnete FC-Trainer Daniyel Cimen den gestrigen Pokalabend: Stamm-Innenverteidiger Christopher Spang hat sich im Dienstagstraining zwei Bänder gerissen und fällt damit wochenlang aus. Schon der eigentlich eingeplante Oliver Laux fehlt den Hessenligafußballern auf unbestimmte Zeit. Immerhin aber gab es auch am Mittwoch wieder positive Nachrichten für den FC Gießen.

Die Rot-Weißen setzten ihre Erfolgsserie fort und besiegten den Verbandsligisten SV Bauerbach in beeindruckender Manier mit 8:1 (4:0). Damit stehen die Gießener im Achtelfinale, wo nun die Dritt- und Viertligisten in den Hessenpokal eingreifen.

Gießens Geschäftsführer Jörg Fischer wünschte sich im Anschluss nun "ein Heimspiel mit einem attraktiven Gegner". Der Sieger ist zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt.

Markus Müller mit Dreierpack

Der Licher Trainer Stefan Frels hatte im Vorhinein zwar angekündigt, dass der SV Bauerbach realistisch betrachtet keine Chance habe, "aber voll motiviert sei". Eine Überraschung war gestern schon früh vom Tisch. Bereits nach zehn Minuten traf Markus Müller nach Doppelpass mit Mirkan Kara zum 1:0.

Müller war einer der Gewinner des Spiels vor rund 150 Zuschauern, traf er schließlich noch zwei weitere Male in der ersten Hälfte. In der 18. Minute verwertete er eine Flanke von Johannes Hofmann volley zum 2:0, in der 26. Minute verwandelte er einen fälligen Foulelfmeter zum 4:0. Zwischenzeitlich hatte Tim Korzuschek zum 3:0 getroffen.

In der zweiten Hälfte traf zunächst Mirkan Kara zum 5:0 (62.), kurz darauf erhöhte der eingwechselte Damjan Marceta auf 6:0 (65.). Ein 20-Meter-Schuss von Barbaros Koyuncu (69,. 7:0), ein abgefälschter Schuss vom Bauerbacher Devante Eryilmaz (77., 7:1) und Marcetas 8:1 (84.) rundeten die Pokalpartie ab.

FC Gießen:Jäckel – Nennhuber, Schadeberg, Lekaj, Antonaci, Hofmann, Fink, Korzuschek, M. Kara, Koyuncu – Müller.

Im Stenogramm: Tore: 0:1 (10.) Müller, 0:2 (18.) Müller, 0:3 (24.) Korzuschek, 0:4 (26., FE) Müller, 0:5 (62.) M. Kara, 0:6 (65.) Marceta, 0:7 (69.) Koyuncu, 1:7 (77.) Eryilmaz, 1:8 (84.) Marceta. – Z.: 150. – SR: Frohnapfel (Fulda).

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