Gerlach-Team trumpft auf

(jms) "Wir haben in der Rückrunde noch kein Spiel verloren", flachste Eckhard Weber, der Co-Trainer des Frauenhandball-Zweitligisten TV 05 Mainzlar, der sich nach dem dürftigen 34:34-Heimunentschieden gegen den TV Beyeröhde in der Vorwoche am Samstag in einer deutlich besseren Form zeigte. Konsequent in der Abwehr, abschlusstark im Angriff und konzentriert im Tor - dank dieser Kombination konnten sich die mittelhessischen Handballerinnen beim favorisierten TuS Weibern mit 26:22 (15:9) durchsetzen und damit zwei wichtige Punkte für den angestrebten Klassenerhalt sichern. "Es war das bislang stärkste Spiel unserer Mannschaft in dieser Saison. Wir haben gut gespielt", sagte Weber, der vor allem seine Deckung und auch die zuvor so stark kritisierten Torfrauen lobte.

(jms) "Wir haben in der Rückrunde noch kein Spiel verloren", flachste Eckhard Weber, der Co-Trainer des Frauenhandball-Zweitligisten TV 05 Mainzlar, der sich nach dem dürftigen 34:34-Heimunentschieden gegen den TV Beyeröhde in der Vorwoche am Samstag in einer deutlich besseren Form zeigte. Konsequent in der Abwehr, abschlusstark im Angriff und konzentriert im Tor - dank dieser Kombination konnten sich die mittelhessischen Handballerinnen beim favorisierten TuS Weibern mit 26:22 (15:9) durchsetzen und damit zwei wichtige Punkte für den angestrebten Klassenerhalt sichern. "Es war das bislang stärkste Spiel unserer Mannschaft in dieser Saison. Wir haben gut gespielt", sagte Weber, der vor allem seine Deckung und auch die zuvor so stark kritisierten Torfrauen lobte.

Die Grundlage für den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison legte der TVM bereits in der Anfangsphase. Nachdem Weiberns Sanja Heldrih zum 1:0 traf (1.

), sorgten zwei platzierte Würfe von Anita Koljanin (6./7.) und ein Tor von Matilda Atanasoska, die sich gegenüber ihrem ersten Auftritt gegen Beyeröhde sichtlich steigerte, für das 4:2 der Staufenbergerinnen (9.). Die Mazedonierin war wenig später auch für das 9:3 (15. !) des TVM verantwortlich, welches einen Großteil der 350 Zuschauer in der Robert-Wolff Halle verstummen ließ.

Und Weibern? Die "Tussies" taten sich in dieser Anfangsphase ungemein schwer gegen das Abwehrbollwerk der Gerlach-Truppe. Durch cleveres Verschieben und einer taktisch einwandfreien Einstellung kamen die Rückraumspielerinnen des TuS nicht zum Abschluss. Vor allem Nina Hess, die einst in Mainzlar auf Torejagd ging und daher für Jürgen Gerlach eine bekannte Größe ist, kam nicht zum Zug. "Nina muss aufgrund ihrer Größe die Lücken suchen. Die haben wir sehr gut zugemacht. Das war ganz wichtig. Wir haben insgesamt sehr wenig zugelassen und dadurch natürlich auch nach vorne mehr Druck entwickeln können", berichtete Weber.

Doch nicht nur die schnellen und einfachen Tore per Tempogegenstoß glückten seiner Mannschaft an diesem zweiten Rückrundenspieltag. Nein, auch im Positionsangriff bot der TVM eine saubere Leistung, was auch mit dem guten Spiel am Kreis von Nica Elena Podelean zusammenhing. Die Rumänin schaffte es durch ihr hohes Engagement, oftmals zwei Spielerinnen auf sich zu ziehen, was für die nachrückenden Spielerinnen wiederum Lücken schaffte. Und so mühte sich Weibern vergebens darum, vor der Pause heranzukommen. Zwar keimte bei den Damen aus der Eifel etwas Hoffnung auf, nachdem Anna-Maria Jaszczuk zum 9:13 (27.) einwarf. Doch diese wich nur wenig später der Ernüchterung, denn Adeline Bournez und Podelean stellten noch vor der Pause den fast schon vorentscheidenden Vorsprung von 15:9 her.

Im zweiten Durchgang wurde es für Mainzlar nur noch einmal brenzlig. Als Simone Salz zum 14:17 (38.) traf, schien für Weibern noch etwas zu gehen. Doch selbst in dieser Drucksituation verloren die Mittelhessinnen nicht die Nerven. Nach dem "Hallowach" spielte sich der TV Mainzlar wieder in einen Rausch und machte binnen zehn Minuten den Sack zu. Ein Doppelpack der bärenstarken Französin Bournez sicherte in der 47. Minute eine komfortable 23:15-Führung. Für das Trainerduo Gerlach/Weber war die Schlussphase also alles andere als aufregend.

"Man hat in diesem Spiel deutlich gesehen, dass wir eine andere Mannschaft auf dem Parkett haben. Wir können in der Rückrunde eine bessere Rolle spielen. Ich bin sicher, dass wir für die eine oder andere Überraschung gut sind", freute sich Weber, der auch lobende Worte für die Torfrauen übrig hatte. "In den letzten Spielen mussten sie zu viele Bälle aus dem Netz holen. In diesem Spiel haben sie gut gehalten und gemeinsam mit der tollen Deckung die Grundlage für den Sieg dargestellt."

TuS Weibern: Dauth, Herbst; Kils, Etheber (3), Salz (1), Zimmermann (3), Schmitt, Salz (7), Oster (2), Jaszczuk (2/1), Heldrih (1), Hess, Duketis (2), Frank (1).

TV 05 Mainzlar: Krajcarova, Völpel; Podelean (6), Wenzl, Koljanin (7/1), Atanasoska (3), Deuster, Bournez (6/2), Reeh, Bepler, Hadi (3), Jensen (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Kopf/Zimmerscheid. - Zuschauer: 350.- Zeitstrafen: 6:2 Minuten.- Siebenmeter: 1/1:3/3.

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