Thomas Grassl (13, HSG Wetzlar U 19) wirft eines seiner vier Tore, ohne das der Gummersbacher Maximilian Keil (9) beim 25:25-Remis in der A-Jugend-Bundesliga eingreifen kann. Rechts beobachtet Wetzlars Tim Klotz. FOTO: RAS
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Thomas Grassl (13, HSG Wetzlar U 19) wirft eines seiner vier Tore, ohne das der Gummersbacher Maximilian Keil (9) beim 25:25-Remis in der A-Jugend-Bundesliga eingreifen kann. Rechts beobachtet Wetzlars Tim Klotz. FOTO: RAS

Gerechter Ausgang

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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(pie). "Wir sind mit dem Unentschieden gut bedient", sagten die beiden Trainer der U 19-Teams der HSG Wetzlar und des VfL Gummersbach nach dem 25:25 (15:16) in der Meisterrunde der Jugendhandball-Bundesliga. "Beide Teams waren so auf Augenhöhe, dass dieses Spiel keinen Sieger verdient hätte", legte Gastgeber Thomas Weber nach.

Dabei hatten seine Jungs am Ende noch die Chance, die Partie für sich zu entscheiden, scheiterten beim letzten Wurfversuch allerdings am Gummersbacher Keeper. Überhaupt waren die Torhüter auf beiden Seiten mit dafür verantwortlich, dass die Partie in schwierigen Situationen ausgeglichen blieb. "Beide Mannschaften haben ein recht ordentliches Spiel gemacht, aber auch etliche Fehler produziert, damit die anderen nicht davonziehen konnten", schmunzelte Weber.

Anfangs fehlte der Wetzlarer 6:0-Abwehr der Zugriff auf die VfL-Angreifer, was Weber mit einigen Personalwechseln korrigierte. Nach zehn Minuten war der Bann gebrochen und die HSG ging beim 6:5 von Paul Geffert erstmals in Führung. Ein Zeitstrafe von Ole Klimpke nutzten die Gäste allerdings, um die Partie zu drehen. Zudem wechselte Gästecoach Alois Mraz nach Bedarf seine Abwehrformation von 5:1 zu 3:2:1 und so legte Gummersbach sechs Minuten später wieder auf 12:9 vor.

"Wenn wir Lösungen für die eine Formation gefunden hatten, stellte der VfL wieder um und wir mussten uns etwas neues einfallen lassen. Das war auch von den Trainern ein spaßiges, taktisches Spiel", so Weber. Seine Jungs kämpften sich bis zur Pause auf 15:16 heran und erarbeiteten sich in der 51. Minute durch Thomas Grassl das 23:21. Auch beim 25:23 war Wetzlar vorn, vergab aber unter anderem einen Siebenmeter und erlaubte es dem VfL zum 25:25-Ausgleich und Endstand zu kommen.

Wetzlar: Weizsäcker, Rinn, Fischer (1); Klotz, Boczkowski, Klimpke (6), Steinmüller (2), Grassl (4), Kunzendorf, Frenko (2), Waldgenbach (2), Geffert (7/3), Müller (1). - SR: Völkening/Zollitsch. - Z: 125. - Zeitstrafen: 12:8 Min. - Siebenmeter: 5/3:3/3.

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