So soll es laufen ab Donnerstag auf dem Sportgelände in Nieder-Gemünden: Der Zugang der Zuschauer erfolgt von links. Ein direkter Zugang vom Parkplatz ist nicht möglich. An der Getränkeausgabe ist der Sicherheitsabstand einzuhalten. FOTO: GRÜN
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So soll es laufen ab Donnerstag auf dem Sportgelände in Nieder-Gemünden: Der Zugang der Zuschauer erfolgt von links. Ein direkter Zugang vom Parkplatz ist nicht möglich. An der Getränkeausgabe ist der Sicherheitsabstand einzuhalten. FOTO: GRÜN

Fußball

Gemünden rüstet sich fürs lange Final-Wochenende

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Im Fußballkreis Alsfeld hält man die Luft an. Aber nicht nur, weil sich die Menschen auf die sportliche Brisanz der bevorstehenden Pokalspiele freuen, sondern auch, weil alles nach Plan laufen muss.

Endlich geht es wieder los. Im Fußballkreis Alsfeld stehen nach der langen Corona-Pause ab Donnerstag die ersten Pflichtspiele an. Sportlich gehört die Endrunde des Alsfelder Kreispokals zwar zur Saison 2019/2020, in Sachen Hygiene hat aber alles auf dem aktuellsten Stand zu sein.

So steht neben den sportlichen Ereignissen insbesondere das Hygienekonzept des gastgebenden TSV Burg-/Nieder-Gemünden im Vordergrund, dessen Genehmigung Voraussetzung für die Durchführung des Turniers war. "Wir sind froh, dass es stattfindet und dass wir es machen dürfen." Die Worte des TSV-Vorsitzenden Tobias Reitz verdeutlichen die besonderen Umstände der diesjährigen Pokal-Endrunde. Um deren Austragung zu ermöglichen, hat der Verein - unter Führung des Fußball-Abteilungsleiters Manfred Stöhr - in Zusammenarbeit mit dem Kreisfußballausschuss einen Hygieneplan entwickelt, der den Anforderungen des Hessischen Fußballverbands sowie den Bedingungen vor Ort Rechnung tragen muss.

Zuschauer: Maximal 250 Besucher (zahlende und nicht zahlende) dürfen sich auf dem Gelände aufhalten. Spieler, Trainer, Betreuer und Schiedsrichter sind bei dieser Zahl nicht miteinzubeziehen. "Wenn 250 Zuschauer auf dem Gelände sind, muss der 251. leider draußen bleiben", erklären Reitz und Stöhr unisono. Kommen und Gehen werden an der Kasse digital erfasst. So ist man auf Veranstalterseite jeder Zeit in der Lage, die genaue Besucherzahl abzurufen.

Auch die Plätze der Zuschauer sind klar festgelegt: Jeweils zehn Personen dürfen sich hinter zwei Bandenteilen aufhalten. Zwischen diesen zugänglichen Bereichen sorgt jeweils ein mit Absperrband markiertes Bandenteil für den nötigen Abstand zu den nächsten zehn Zuschauern.

Gelände und Spielfeld: An beiden Zufahrten zum Gelände gibt es jeweils eine Kasse sowie eine Parkfläche. Die für die Zuschauer erlaubten Wege und Bereiche sind mit Hinweisen und Absperrband gekennzeichnet, das Betreten des Spielfeldes ist nur Mannschaften und Offiziellen gestattet. Der Abstand zwischen Bande und Außenlinie wurde von 1,30 m auf 1,60 m vergrößert.

Speisen und Getränke: Getränke werden ausschließlich in Flaschen verkauft. An der Theke sowie der Würstchenbude trennen sogenannte Spuckschutze das Verkaufspersonal von den Gästen. Der Verkauf findet nur draußen statt, der Schankraum im Sportheim bleibt geschlossen. In den Warteschlangen gilt der Mindestabstand.

Sanitäre Anlagen: Die Toiletten im Sportheim dürfen immer nur von jeweils einer Person gleichzeitig betreten werden. Nach jedem Spiel werden Toiletten und Duschen gereinigt und desinfiziert. Im Sportheim hängen mehrere Desinfektionsmittelspender.

Maskenpflicht: Da die Veranstaltung im Freien stattfindet, gilt für die Zuschauer keine Maskenpflicht.

Online-Registrierung: Um unnötige Wartezeiten an den Kassen zu vermeiden, bittet der TSV alle Zuschauer, sich bereits im Vorfeld auf der Homepage des Vereins (www.tsv-bn-gemuenden.de) mit ihren Kontaktdaten zu registrieren. Für jedes Spiel ist eine separate Anmeldung nötig. Dennoch gilt die Online-Anmeldung nicht als Eintrittskarte. Ein rechtzeitiges Erscheinen ist notwendig, um einen Platz zu bekommen.

Um den Besuchern die Regelungen auch während der Veranstaltung in Erinnerung zu rufen, gibt es regelmäßige Durchsagen. Außerdem werden Ordner eingesetzt, um die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten.

Der Gastgeber betont allerdings, dass die Verantwortung über das Gelingen des Turniers auch in den Händen der Zuschauer liegt, deren Disziplin gefordert sei. Gäste, die nicht über die nötige Disziplin verfügen und den Hygieneplan nicht einhalten, werden vom Gelände verwiesen.

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