Der Lindener Trainer Mario Weber (r.) kann mit der Defensivleistung seiner HSG beim TSV Griedel nicht zufrieden sein. FOTO: RAS
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Der Lindener Trainer Mario Weber (r.) kann mit der Defensivleistung seiner HSG beim TSV Griedel nicht zufrieden sein. FOTO: RAS

Handball

Linden geht in Butzbach unter: 35 Gegentreffer schmerzen

  • vonSascha Kungl
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So hat sich die HSG Linden den Rückrundenstart in der Handball-Landesliga nicht vorgestellt. Beim TSV Griedel kassiert man 35 Treffer bei 26 eigenen Toren.

(kun). In der Handball-Landesliga Mitte hat die HSG Linden zum Rückrundenstart am Freitagabend eine überraschend deutliche 26:35 (11:22)-Niederlage beim TSV Griedel quittieren müssen. Im Gesamtklassement liegen die Wetterauer mit der ausgeglichenen Bilanz von 14:14 Punkten als Tabellensiebter unmittelbar hinter dem Rangsechsten aus Linden mit 16:12 Zählern.

"Der Sieg ist in der Höhe natürlich eine faustdicke Überraschung, zumal die Lindener im bisherigen Saisonverlauf über die beste Abwehr der Landesliga verfügen", konstatierte Griedels Teammanager Jürgen Weiß nach der Partie, in der seine Mannschaft bereits zur Halbzeitpause souverän mit elf Treffern führte. "22 Gegentore kassieren die Lindener normalerweise allerhöchstens in einem ganzen Spiel. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir eine sehr starke Leistung gezeigt und damit nahtlos an unsere Erfolgsserie zum Ende der Hinrunde angeknüpft." Für die Hausherren war es bereits der vierte Sieg in Serie.

Vor 200 Zuschauern in der Butzbacher Sporthalle konnte sich in der Anfangsviertelstunde zunächst keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen (9:9/15.), ehe die Gastgeber die Lindener Angriffe über den Kreis mit zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff bekamen und sich bis zum 20:10 durch Marvin Grieb in der 27. Minute eine Zehn-Tore-Führung erarbeitet hatten. "Gestützt auf unseren bärenstarken Torhüter Steffen Roth haben wir den Zuschauern im ersten Durchgang eine klasse Vorstellung geboten. Wichtig war es auch, Lindens Torjäger Jannis Wrackmeyer nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Das ist uns über die gesamte Spieldauer sehr gut gelungen", sprach Weiß seinem Team ein Gesamtlob aus. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Griedeler nicht nach und konnten beim 30:15 durch Sascha Siek in der 47. Minute ihre die höchste Führung bejubeln. Den Gästen aus Linden gelang in den Schlussminuten lediglich ein wenig Ergebniskosmetik.

TSV Griedel: Krüger, Roth; Sascha Siek (11/3), Grieb (4), Nils Siek (3), Kipp (2), Marx, Jantos (5/1), Rejab (2), Schepp, Noll (4), Sandro Krüger (4), Weiß, Jonas Krüger.

Linden: Genger, Laudt; Wallwaey (5), Müller, Mühlhans (2), Stöhr (1), WRühl, Laun (1), Deimer (5/2), Weber (2), Höhn (2/1), Piesch (5), Wrackmeyer (3).

Steno / SR: Heinzel/Wieprecht (Wallau/Massenheim). - Zeitstrafen: 6:6 Min. - Siebenmeter: 5/4:5/3. - Zu.: 200.

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