Gegen den Rangvorletzten ist ein Sieg Pflicht

(bal) Neun Siege, acht Unentschieden und zwei Niederlagen - eine Bilanz, die sich sehen lässt. Doch leider entspricht dieser nicht der Realität. Ein Jahr ist es her, als der SC Waldgirmes mit jener Bilanz Platz vier in der Fußball-Hessenliga innehatte - doch die Erfolgsgeschichte der Mannschaft aus der Lahnaue erfuhr in der laufenden Saison einige herbe Dämpfer. "Wir müssen alle Kräfte mobilisieren, die individuellen Fehler abstellen und brauchen vorne einfach mal ein Tor", gibt sich SC-Trainer Thorsten Krick kämpferisch. Am Samstag um 14.30 Uhr empfängt seine Mannschaft Rot-Weiß Darmstadt.

(bal) Neun Siege, acht Unentschieden und zwei Niederlagen - eine Bilanz, die sich sehen lässt. Doch leider entspricht dieser nicht der Realität. Ein Jahr ist es her, als der SC Waldgirmes mit jener Bilanz Platz vier in der Fußball-Hessenliga innehatte - doch die Erfolgsgeschichte der Mannschaft aus der Lahnaue erfuhr in der laufenden Saison einige herbe Dämpfer. "Wir müssen alle Kräfte mobilisieren, die individuellen Fehler abstellen und brauchen vorne einfach mal ein Tor", gibt sich SC-Trainer Thorsten Krick kämpferisch. Am Samstag um 14.30 Uhr empfängt seine Mannschaft Rot-Weiß Darmstadt. Gegen die Südhessen, die eine Bilanz von zwei Siegen, acht Unentschieden und neun Niederlagen vorzuweisen haben, ist ein Sieg für den SCW Pflicht. "Das muss ein ›Dreier‹ werden. Die Stimmung ist gedrückt, weil sich natürlich jeder Spieler höhere Ziele gesetzt hat, und dem einen oder anderen fehlt es im Spiel an Selbstbewusstsein", beschreibt Krick. Zwei Unentschieden und eine Niederlage, so die Ergebnisse der Waldgirmeser in den vergangenen Wochen. Der heutige Kontrahent gewann kein einziges seiner letzten 15 Ligaspiele, dementsprechend niedrig dürfte das Selbstbewusstsein der Südhessen sein, deren letzter Erfolg vom 14.

August (5:2 gegen den VfB Marburg) datiert. Zudem verbuchten die Darmstädter bisher noch keinen einzigen Auswärtssieg in dieser Saison.

Doch bereits in der Hinrunde hatten die Lahnauer so ihre Probleme mit dem heutigen Gegner. Ein Doppelpack von Leif Langholz in der zweiten Halbzeit hatte der Krick-Elf nach einem 0:2-Halbzeitrückstand am Ende ein 2:2 ermöglicht. "Da hätten wir eigentlich unter die Räder kommen müssen, wenn Darmstadt seine Chancen nach der Pause genutzt hätte. Aber da haben wir unsere Tugenden an den Tag gelegt und bis zum Ende Gas gegeben", so Krick, der genau diese Tugenden auch heute erwartet.

Am Dienstag haben die Waldgirmeser den heutigen Gegner bei dessen Partie beim 1. FC Eschborn beobachtet. Dies gewann Eschborn mit 3:0, allerdings "hätte Darmstadt auch noch gut und gerne egalisieren können", so Krick. Der SC-Trainer zeigt sich zufrieden mit der Leistung seiner Truppe im Training, doch es müsse endlich einmal wieder ein gutes Spiel gelingen. Anders als vor zwei Wochen gegen den FSV Fernwald, als individuelle Abwehrfehler zu vier Gegentreffern führten. "Ich plädiere dafür, die Nerven zu behalten. Wichtig ist es jetzt erst mal, das Abstiegsgespenst zu verjagen", erklärt Krick, der weiterhin auf Fabian Pötzl und Fabian Grutza (beide gesperrt) verzichten muss.

Zudem fallen Steffen Schmitt (Muskelfaserriss) und Patrick Neubert aus. Neubert knickte am Donnerstagabend im Training um - Verdacht: Außenbandabriss. "In der Verteidigung dürfen wir keine Fehler mehr machen und vorne besitzen wir die nötige Qualität, um zu gewinnen", sagt Krick.

SC Waldgirmes, Aufgebot: Holzhäuser, Kässmann; Frenz, Kaguah, Kuche, Andre Weinecker, Schappert, Denis Weinecker, Aljusevic, Langholz, Ehm, Brandl, Schmandt, Michel , Agirman, Szymanski. - Es fehlen Pötzl, Grutza (beide gesperrt), Ried, Schmitt, Neubert (alle verletzt).

Rot-Weiß Darmstadt, Aufgebot: Breitwieser, Yüksel; Malcheowitz, Scherf, Pineker, Markowitz, Kalbfleisch, Frisch, Walter, Yildiz, Lohrer, Felter, Öztas, Altunbas, Jung, Kiziltoprak, Dukas, Abdessadki, Nuzzo, Lopez, Colucci, Koll, Lewis.

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