Gegen den Favoriten untergegangen

(eiw) Die wagen Hoffnungen des NSC Watzenborn-Steinberg auf einen Überraschungscoup gegen den Meisterschaftsmitfavoriten TSV Schwabhausen in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen haben sich nicht erfüllt.

(eiw) Die wagen Hoffnungen des NSC Watzenborn-Steinberg auf einen Überraschungscoup gegen den Meisterschaftsmitfavoriten TSV Schwabhausen in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen haben sich nicht erfüllt. Gegen die überzeugenden Bayern setzte es eine deutliche 0:6- Heimniederlage. Trotz der Pleite konnten die Mittelhessinnen ihren guten vierten Tabellenplatz (4:4 Punkte) verteidigen.

Die Niederlage kam sicherlich nicht überraschend, diese fiel jedoch deutlicher aus, als es nach den Resultaten der vergangenen Wochen zu erwarten war. "Schwabhausen war heute einfach besser. Allerdings wäre der Ehrenpunkt durchaus möglich gewesen", war Stefan Harnisch nicht allzu enttäuscht von der Leistung seines Teams. Die Nummer drei des Regionalligateams stand diesmal als Vertretung des verhinderten Markus Reiter als Coach an der Bande und sah ein klar überlegenes Gästequartett.

Die Bayern, mit der Empfehlung von drei Siegen aus drei Partien angereist, sorgten bereits in den beiden Doppeln für eine kleine Vorentscheidung. So konnten sich die Chinesin Ting Yang und Ex-Nationalspielerin Olga Nemes glatt in drei Sätzen gegen Julia Lutz und Desirée Czajkowski durchsetzen. Im zweiten Doppel hielten Inka Dömges und Angelina Gürz ihre Partie gegen Nachwuchstalent Sabine Winter und die Ungarin Agnes Kokai lange Zeit offen. Erst im Entscheidungssatz gelang es den Gästen, sich entscheidend abzusetzen, wobei die zahlreichen "leichten" Fehler des NSC-Duos zur klaren 4:11-Niederlage führten.

An der Spitze war Gäste-Ass Ting Yang ungefährdet. Gegen Gürz musste die Abwehrspielerin zwar Durchgang eins abgeben, danach aber gelangen der NSC-Akteurin nur noch sieben Punktgewinne in den folgenden drei Sätzen. Auch für Dömges stand gegen Jugendnationalspielerin Winter am Schluss nur der Gewinn des dritten Durchgangs auf der Habenseite. In den anderen Sätzen dominierte die Nachwuchshoffnung der Gäste mit ihrem druckvollen Angriffsspiel die Begegnung nach Belieben. Die zweite Chance auf den Ehrenzähler vergab im Anschluss Lutz. Gegen Nemes zeigte der Neuzugang des NSC eine tolle Leistung und brachte die mehrfache Deutsche Meisterin an den Rand einer Niederlage.

Erst im fünften Satz dominiert die erfahrene Block- und Konterstrategin und kam über die Stationen 5:2 und 8:4 zum am Ende verdienten 11:5-Erfolg.

Der hohe Rückstand sowie die starke Vorstellung ihrer Kontrahentin Agnes Kokai schienen Czajkowski in der zweiten Partie des hinteren Paarkreuzes zu lähmen. Die Angreiferin des NSC fand in der gesamten Partie nie zu ihrem gewohnten Rhythmus und musste sich mit 5:11, 3:11 und 8:11 überraschend deutlich geschlagen geben - und damit den letzten Gegenpunkt in der einseitigen Partie zulassen.

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