Mit Geduld und Nadelstichen zum Erfolg

(fro) In einem wichtigen Spiel im Kampf gegen den Abstieg empfängt der Verbandsligist TSG Wieseck heute Nachmittag (Anstoß: 14.30 Uhr) den FC Schloßborn.

(fro) In einem wichtigen Spiel im Kampf gegen den Abstieg empfängt der Verbandsligist TSG Wieseck heute Nachmittag (Anstoß: 14.30 Uhr) den FC Schloßborn. Im Hinrundenspiel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei die Elf von TSG-Trainer Ottmar Wagner durch zwei Eigentore des Gegners das bessere Ende für sich hatte. "Ein Sieg gegen den FC würde uns vor Beginn der Winterpause nochmals richtig gut tun. Wir dürfen die Partie aber auf keinen Fall verlieren, damit der Abstand von derzeit sechs Punkten gewahrt bleibt", erklärt Wagner.

Trotz der weiterhin dünnen Personaldecke gehen die Gießener Vorstädter mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in das Duell mit dem Mitaufsteiger, nachdem die Wiesecker in der Vorwoche ein 2:2-Unentschieden in Breidenbach einfahren konnte. „Dieser Punkt war Gold wert und wird uns nochmals neue Kraft geben. Wir hatten eine hervorragende Leistung abgeliefert. Nach dem späten 1:2 hat die Elf weiter an sich geglaubt und wurde am Ende durch den Ausgleich des A-Jugendlichen Luca Leib belohnt", berichtet der 55-Jährige. "Vor allem Tobias Schäfer, Andreas Klan und Sebastian Kraft muss ich ein Lob zollen, denn sie waren alle angeschlagen und haben sich toll in den Dienst der Mannschaft gestellt.

Die Verletzung von Marcel Kraft, der sich das Innenband im Knie gerissen hat, ist allerdings ein Wermutstropfen und verlängert unsere Verletztenliste zusätzlich", sagt Wagner. Schloßborn ist laut Wagner taktisch ähnlich ausgerichtet wie der FV Breidenbach. Allerdings verfüge der FC über bessere spielerische Mittel. "Der Stürmer Zakaria Amjahalid ist eine Augenweide. Er ist technisch stark und torgefährlich. Ihn müssen wir auf alle Fälle aus dem Spiel nehmen. Wir dürfen dem Gegner keinen Raum geben, sondern müssen ihn von der ersten Minute an bearbeiten. Wir müssen hinten konzentriert stehen und dürfen auf keinen Fall in Rückstand geraten. Es gilt daher, Geduld zu haben und den Gegner mit gezielten Nadelstichen zu treffen", erklärt der frühere Ausnahmestürmer. Auch gegen den FC Schloßborn wird der TSG-Trainer wieder auf die Spieler der A-Junioren zurückgreifen. "Deren Einsatz müssen wir aber dosiert vornehmen, da die A-Jugend direkt nach uns ebenfalls spielen wird. Unter Umständen wird es daher zu Doppelschichten für diese Spieler kommen", meint Wagner.

"In der Hinrunde waren wir überlegen, standen aber am Ende mit leeren Händen da. Der kämpferische Einsatz des Gegners hatte uns große Probleme bereitet. Wir wissen jetzt, was auf uns zukommt. Der Sieg in Waldgirmes hat uns Selbstvertrauen gegeben. Wir werden versuchen, über den Kampf ins Spiel zu kommen. Die TSG verfügt über eine gute Jugendarbeit. Ich erwarte daher ein schweres Stück Arbeit, bei dem wir das Feld von Beginn an beackern müssen", erklärt Schloßborns Trainer Ali Cakici.

TSG Wieseck, Aufgebot: Wagner, Wiegel; Pawelczyk, Noske, Schlecht, Delzer, Schäfer, Buß, Simon, Sebastian Kraft, Zimmer, Klan, Karweta, Vural (?), Schadeberg, Pitz, Leib. - Bei der TSG fehlen Tschutschupalow, Samun, Wagner, Klimek, Herold, Marcel Kraft und Iyasere (alle verletzt).

FC Schloßborn, Aufgebot: Krebs; Jazouli, Bendriss, Chaml, Lemm, Kuvsinovs, Seiter, Zakaria Amjahalid (?), Tesfaldet, Mauer, Masih, Scheithauer (?), Uwoeuya, Schmitt. - Der FC kann aus dem Vollen schöpfen.

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