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Geduld und Gleichmut

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Von: Michael Schüssler

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Konstanz zeichnet aktuell den Fußball-Hessenligisten SC Teutonia Watzenborn-Steinberg aus. Nun soll der Trend im Heimspiel gegen den FC Ederbergland weiter nach oben gehen.

So weit von der Tabellenspitze ist der SC Teutonia nicht mehr weg, umso mehr zählt heute (14.30 Uhr) im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten FC Ederbergland ein Sieg. Auf die Lahnauer, die am Dienstag mit 1:0 gegen Rot-Weiss Frankfurt gewannen, wartet eine schwierige Aufgabe, denn die Viktoria aus Griesheim hat nach dem 0:7-Debakel gegen den SV RW Hadamar ihren Trainer gefeuert.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg – FC Ederbergland (Samstag, 14.30 Uhr): »Wir machen die richtigen Schritte in die richtige Richtung, und wir sind auf einem gute Wege, uns als Mannschaft zu finden«, sagt Teutonia-Trainer Daniyel Cimen. Nach dem 1:1 bei Ligaprimus TSV Lehnerz und dem 2:1-Erfolg beim Rangzweiten SC Hessen Dreieich gehen die Pohlheimer mit breiter Brust in das Duell mit dem abstiegsbedrohten FC. Mit einem weiteren Erfolg würde man die eigene Position im vorderen Drittel des Klassements zementieren – und das ist das Ziel.

Allerdings warnt Cimen davor, den Gast aus Battenberg und Allendorf/Eder auf die leichte Schulter zu nehmen. »Sie haben die letzten vier Spiele nicht mehr verloren, wobei der Sieg gegen Lohfelden schon eine Überraschung war.« Nichtsdestotrotz sind die Pohlheimer favorisiert, auch wenn Cimen sicher ist: »Das ist ein Spiel, in dem wir viel Geduld aufbringen müssen.«

Personelles: Verzichten muss Cimen auf Kapitän und Innenverteidiger Christopher Spang, der in Dreieich eine Knöchelverletzung erlitt, zwei Bänder sind gerissen. Sicher ausfallen werden außerdem Stephen Jäckel, Yannik Dauth und Aziz Toprak, der sich mit einer Patellasehnenentzündung plagt.

Viktoria Griesheim – SC Waldgirmes (Samstag, 14.30 Uhr): Bestens ist die Laune beim Aufsteiger, der im Oktober ungeschlagen blieb – und dies auch im November bleiben möchte. Die Gastgeber haben derweil nach dem Debakel gegen Hadamar die Reißleine gezogen und Trainer Suat Türker entlassen. Interimsmäßig obliegt nun Peter Seitel die sportliche Verantwortung. »Es könnte einfacher sein, aber wir nehmen es, wie es kommt«, übt sich SC-Trainer Daniyel Bulut in Gleichmut, der nach dem 1:0 gegen RW Frankfurt noch mit seinem Trainerkollegen Mario Basler fachsimpelte. »Ein guter Typ, ich fand ihn sehr sympathisch.« Nun heißt es aber wieder, sich dem Alltag widmen, und das ist Griesheim. »Natürlich wollen wir punkten, umso schneller wir den 40 Punkten näherkommen, desto besser«, lautet Buluts Ziel.

Personelles: Tolga Duran und Lucas Hartmann sind wieder fit, so dass nur der Langzeitverletzte Marc Geller fehlt.

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