Gastgeber gewinnt spannendes Finale

(vk) Das Karl-Heinz-Hock-Gedächtnisturnier der HSG Pohlheim endete mit dem Turniersieg der gastgebenden HSG. Die Mannschaft um Trainer Marius Naidin gewann ein spannendes Finale gegen den Oberligisten HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen II vor 180 Zuschauern in Holzheim knapp mit 34:33 (15:12). Im Spiel um Platz drei standen sich zuvor zwei Regionalligisten gegenüber. Der TV Gelnhausen blieb mit 27:23 (14:11) Sieger gegen Eintracht Hagen. Platz fünf ging an Oberligist SG Kleenheim (27:23 gegen Landesligist HSG Wettenberg).

(vk) Das Karl-Heinz-Hock-Gedächtnisturnier der HSG Pohlheim endete mit dem Turniersieg der gastgebenden HSG. Die Mannschaft um Trainer Marius Naidin gewann ein spannendes Finale gegen den Oberligisten HSG Dutenhofen/ Münchholzhausen II vor 180 Zuschauern in Holzheim knapp mit 34:33 (15:12). Im Spiel um Platz drei standen sich zuvor zwei Regionalligisten gegenüber. Der TV Gelnhausen blieb mit 27:23 (14:11) Sieger gegen Eintracht Hagen. Platz fünf ging an Oberligist SG Kleenheim (27:23 gegen Landesligist HSG Wettenberg).

Endspiel / HSG Pohlheim – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II 34:33 (15:12): Der Oberligist aus den Wetzlarer Stadtteilen hatte überwiegend die Nase vorn. Nach dem 2:2 (4.) durch Mischa Schneider ging die "Zwote" nach einem Doppelschlag des elffachen Torschützen Mario Allendörfer mit 4:2 (7.) in Führung. Nach einem 4:7-Rückstand (14./ Tim Weber) kam Pohlheim beim 7:7 (18.) durch den schnellen Dennis Weisel wieder zum Ausgleich. Beim 11:10 (24.) durch Benni Billek übernahm Pohlheim zum zweiten Mal die Führung und konnte diese sogar auf 15:12 zur Pause ausbauen. Nach dem Wechsel verkürzte Mario Allendörfer auf 16:17 (34.

). Beim 21:21 (39.) schaffte der vom TV 05/07 Hüttenberg zurückgekehrte Spieler auch den Ausgleich und nach 40 Minuten die 22:21-Führung für den Oberligisten. Beim 28:25 (48.) sorgte der überragende Kreisläufer Philipp Schneider, der immer wieder herrlich freigespielt wurde und nicht weniger als neun Treffer erzielte, für eine Drei-Tore-Führung der Wetzlarer. Pohlheim arbeitete sich wieder heran und konnte beim 29:29 (53.) durch Daniel Hirz ausgleichen. Der Oberligist legte fortan immer wieder einen Treffer vor, Pohlheim glich wieder aus. Am Schluss stand alles auf des Messers Schneide. Pohlheims Torhüter Jan Wüst hielt nun zwei spektakuläre Bälle und ebnete seiner Mannschaft damit den Weg zum Sieg. Mario Allendörfers Siebenmeter bedeutete das 33:32 (57.) für die HSG-Zweite. Ziad Rejab glich zum 33:33 (58.) aus – doch nach den zwei erwähnten Paraden von Wüst gelang Dennis Weisel 13 Sekunden vor dem Ende der glückliche, aber nicht unverdiente 34:33-Siegtreffer für Pohlheim. "Wir sind immer dran geblieben, haben nicht aufgesteckt, hatten am Schluss aber auch Glück", gestand Pohlheims Betreuer Volker Schneider. "Ich bin stolz auf die Mannschaft, wir haben wieder eine super Teamleistung gezeigt", lobte Dutenhofens Spielertrainer Steffen Pausch.

HSG Pohlheim: Woesthoff, Wüst (ab 15.); Hirz (5/4), Kartak (1), Semmelroth, Fay, Hoepfner, Weisel (7), Mischa Schneider (1), Landvogt, Kleimann, Rejab (6), Benni Billek (7), David Billek (5), Bepler (2).

HSG Dutenhofen/M. II: Geerken; Pausch, Avemann (4), Schauss, Ludwig (1), Philipp Schneider (9), Loh, Weber (2), Agel, Mark Allendörfer (5), Mario Allendörfer (11/2), Grundmann (1).

Um Platz drei / Eintracht Hagen – TV Gelnhausen 23:27 (11:14): Hagen hatte zwei Leistungsträger nicht dabei, Gelnhausen bot eine solide Deckungsarbeit. Bis zum 8:8 hatte Gelnhausen stets geführt, ehe Hagen beim 10:9 vorne lag und beim Pausenpfiff wieder mit 11:14 ins Hintertreffen geriet. Die Westfalen kämpften sich nach dem Wechsel wieder heran und egalisierten zum 17:17. Nach dem 19:20 fiel Hagen aber mit 19:23 und dann vorentscheidend mit 20:26 zurück.

Eintracht Hagen: Minzlaff, Tesch; Brannekemper, Cengiz (3), Pries, Lütgenau (3/1), Oberste (3), Pieczkowski, Sideri (3), Wulf (5/2), Gallov, Dennis Wolf (3), Schulte-Berthold (2), Richter (1).

TV Gelnhausen: Lahme, Breidenbach; Peter Jambor (1), Deinet (6), Wacker (1), Hubbert (4), Nielsen (4), Stallmann (1), Schwab (1), Eurich (2), Indset (7/2), Matthias Jambor, Pape, Henrich.

Um Platz 5 / SG Kleenheim – HSG Wettenberg 27:23 (12:12): Beide Teams traten stark ersatzgeschwächt an. Wettenberg führte bis zum 5:4, dann drehte Kleenheims Mini-Kader die Partie und führte mit 9:6. Beim 12:12 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem 13:13 setzte sich Kleenheim auf 17:13 ab und hatte aber erst beim 24:19 den Sieg unter Dach und Fach.

SG Kleenheim: Andre Müller, Eckhard; Spengler (6), Keil (4), Eisenhardt (5), Rehorn (4), Julian Reusch (4/1), Cott (1), Wohlrab (3).

HSG Wettenberg: Risse, Speier; Otto (2), Wingefeld (4), Leib, Marek (4), Biedenkapp (6/1), Puhl (1), Dennis Stephan (1), Kaufmann (3/1), Knapp, Sebastian Kneissl (2).

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