Der NSC ist zu Gast bei den Topteams

(eiw) Kann der NSC Watzenborn-Steinberg die beiden Topteams der der 2. Tischtennis-Bundesliga Süd der Frauen stoppen? Diese Frage wird am Samstag (15 Uhr) und am Sonntag (14 Uhr) beantwortet, wenn der heimische Zweitligist beim verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Schwabhausen und bei Verfolger TTC Langweid antreten muss.

(eiw) Kann der NSC Watzenborn-Steinberg die beiden Topteams der der 2. Tischtennis-Bundesliga Süd der Frauen stoppen? Diese Frage wird am Samstag (15 Uhr) und am Sonntag (14 Uhr) beantwortet, wenn der heimische Zweitligist beim verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Schwabhausen und bei Verfolger TTC Langweid antreten muss. "Wir sind in beiden Partien krasser Außenseiter, wollen uns aber so teuer wie möglich verkaufen", gibt sich Trainer Markus Reiter bescheiden vor den beiden Spitzenspielen - und das, obwohl sein Quartett in der Rückrunde noch ohne Punktverlust ist.

Der TSV Schwabhausen wurde vor der Saison in einem Atemzug mit Erstliga-Absteiger Langweid genannt, wenn es um die Aufstiegsanwärter ging. Und nach 13 Spieltagen sieht es sehr gut aus für den 3000-Seelen Ort in Bayern. Mit 26:0 Punkten führt der TSV die Liga souverän an, und kaum einer hat noch Zweifel daran, dass am Ende der Titelgewinn gefeiert werden darf. Ein Grund dafür ist auch die hohe Leistungsdichte im TSV-Team. Besonders die starken Neuverpflichtungen des Vorjahresdritten haben voll eingeschlagen. Mit Yang Ting vom Bundesligisten Hannover angelte sich der Traditionsclub eine bärenstarke Abwehrstrategin, die in der Rückrunde immer noch unbezwungen ist.

Die zweite Chinesin Yin Na, die frühere Bundesliga-Akteurin bei der Homberger TS, hat nach ihrer Babypause mit vier Siegen aus vier Partien im hinteren Paarkreuz einen optimalen Einstand gefeiert. Da konnte es sich der Titelkandidat sogar erlauben, seinen dritten Neuzugang, Ex-Nationalspielerin Olga Nemes, bisher zu schonen. Denn, neben den drei Neuverpflichtungen verfügt das Team von Manager Helmut Pfeil mit Nachwuchsstar Sabine Winter über eine kommende A-Nationalspielerin. Die Gewinnerin des europäischen Top-10-Nachwuchsturnieres wurde von Frauen-Bundestrainer Jörg Bitzigeio für die Team-WM in Moskau, die vom 23. bis 30. Mai ausgetragen wird, nominiert. Die neue Nummer zwei des TSV hat mit 2:2-Siegen bisher die Erwartungen erfüllt. Komplettiert wird das Team von Agnes Kokai. Die 26-jährige Ungarin gehört im hinteren Bereich ebenfalls zu den spielstärksten Akteurinnen der gesamten Liga. Für den in Bestbesetzung, also mit Inka Dömges, Angelina Gürz, Julia Lutz und Desirée Czajkowski, anreisenden NSC also eine kaum lösbare Aufgabe. Dennoch wollen die Hessinnen alles versuchen, ihre weiße Weste auch gegen den nahezu übermächtigen Gastgeber zu verteidigen.

Nicht viel leichter wird die Aufgabe dann am Sonntag beim TTC Langweid. "Auch Langweid gehört zu den Top-Mannschaften der 2. Bundesliga. Dennoch wollen wir, ähnlich wie im Hinrundenspiel, einen offenen Schlagabtausch liefern", erhofft sich NSC-Coach Markus Reiter, dass sein Quartett den früheren Bundesligisten wie schon im Vorrunde (4:6) in Bedrängnis bringen kann. Dazu wird es aber erneut einer überragenden Tagesform bedürfen, denn besonders mit der Chinesin Wang Lei (5:1-Siege) verfügt der Erstliga-Absteiger über eine starke Spitzenspielerin. Aber auch die gute Einzelbilanz von Katharina Schneider (3:2), die an Position zwei folgt, kann sich sehen lassen. Im hinteren Paarkreuz hat die gebürtige Rumänin Larisa Stancu mit vier Siegen aus fünf Partien die Erwartungen erfüllt. Mit der früheren Nationalspielerin Christina Fischer, an Position vier gemeldet, musste der Club aus Süddeutschland allerdings bisher auf eine überragende Ausnahmekönnerin verzichten. Die Angreiferin wurde zumeist von Martina Erhardsberger (2:0) oder Katrin Meyerhöfer (2:0) glänzend ersetzt. "Wir nehmen es, wie es kommt und wollen denn Zuschauern eine tolle Partie liefern", freut sich Markus Reiter auf das Kräftemessen seines Quartetts mit dem Favoriten.

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