Ganz schwerer Brocken für Lollar

(lcs). Nach einer kurzen Verschnaufpause über die Feiertage geht es am Wochenende in der Handball-Landesliga wieder rund. Am Samstag empfängt Schlusslicht SG Lollar/Ruttershausen den Ligaprimus, den TV Hüttenberg II. Ebenfalls am Samstagabend trifft die HSG Linden auf den TSV Griedel. Den Abschluss des Spieltags macht am Sonntag das Duell zwischen der HSG Lumdatal und der HSG Hungen/Lich.

HSG Lollar/Ruttershausen - TV 05/07 Hüttenberg II (Sa., 19 Uhr, Sporthalle Lollar-Süd): Mit einem ganz schweren Brocken bekommt es die HSG Lollar/Ruttershausen am Samstag in eigener Halle zu tun. Mit der Zweitvertretung des TV Hüttenberg kommt die bisher ungeschlagene Mannschaft der Liga nach Lollar. Für Lollars Co-Trainer Martin Sänger geht es vor allem darum, »an die Leistungen gegen Griedel und Heuchelheim anzuknüpfen. Vielleicht können die Jungs da auch noch eine Schippe drauflegen, wir wollen Hüttenberg ärgern und solange wie möglich im Spiel bleiben«. Die Hüttenberger wollen natürlich ihre weiße Weste verteidigen, das ist auch für Trainer Dirk Happel klar: »Die Jungs haben Bock und sind heiß. Die Favoritenrolle nehmen wir gerne an - wer Spitzenreiter bleiben will, muss auch diese Rolle annehmen. Nichtsdestotrotz müssen wir den Fokus auf Lollar legen und dürfen niemanden unterschätzen«.

Melle fordert »maximale Leidenschaft«

HSG Linden - TSV Griedel (Sa., 19.45 Uhr, Sporthalle Lützellinden): Auf dem Papier treffen in der Lützellindener Sporthalle die Teams auf den Tabellenplätzen drei und vier aufeinander. Dennoch steht die HSG Linden mit 4:8 Punkten mit Abstand hinter den Gästen aus Griedel (6:4), die aus fünf Saisonpartien drei für sich entscheiden konnten. Die zwei Niederlagen setzte es gegen die Topteams aus Hüttenberg und Lumdatal, weshalb man sich mit einem Sieg am Wochenende ordentlich Luft auf die Verfolger verschaffen könnte. Lindens Coach Conrad Melle möchte in eigener Halle »maximale Leidenschaft und Einsatzbereitschaft sehen«, ebenfalls ist man sich bei den Gastgebern bewusst, dass »Griedel einige erfahrene Kräfte zu bieten hat, die über eine hohe individuelle Klasse verfügen«.

HSG Lumdatal - HSG Hungen/Lich (So., 17 Uhr, Sporthalle Clemens-von-Brentano-Europaschule Lollar): Lumdatal betrachtet die Partie gegen den Vorletzten als eine Pflichtaufgabe, um nach dem verlorenen Topspiel gegen Hüttenberg - es war die erste Niederlage - nicht den Anschluss an den Spitzenreiter zu verlieren. Lumdatals Trainer Eike Schuchmann ist sich der Aufgabe bewusst: »Um die Favoritenrolle werden wir nicht rumkommen, nach dem Spiel gegen Hüttenberg sind wir auf Wiedergutmachung aus. Zuhause gegen Hungen/Lich müssen wir gewinnen, diese Aufgabe müssen wir erledigen«. Trotz der großen Verletzungssorgen beim Aufsteiger sieht Trainer Carsten Schäfer die Partie am Wochenende gelassen: »Wir fahren vollkommen befreit am Sonntag zur HSG Lumdatal, weil wir da gar nichts zu verlieren haben. Wegen den Verletzungen müssen wir viel ausprobieren, da hilft uns das Spielen einfach weiter«.

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