Ein ganz heißes Derby in der Handball-Oberliga der Frauen

(vk) Am zwölften Spieltag der Handball-Oberliga Frauen steigt das Derby und Spitzenspiel zugleich, wenn sich am Samstagabend um 18.15 Uhr der Tabellenzweite TV 05/07 Hüttenberg (18:4 Punkte) und Spitzenreiter HSG Dutenhofen/Münchholzhausen (20:2) gegenüberstehen. Die Partie in der Hüttenberger Sporthalle dürfte sicherlich einige Zuschauer mehr als sonst mobilisieren.

Mit 44:29 hatte Dutenhofen/Münchholzhausen das Hinspiel gewonnen und die jungen Hüttenbergerinnen regelrecht demontiert. "Da brauchen wir gar nicht drüber reden, wir haben hier noch etwas gutzumachen", erinnert Hüttenbergs Trainerin Edith Sasse an die seinerzeitige 15-Tore-Niederlage. "Wir müssen einfach disziplinierter spielen. Auch wenn unsere beiden linken Rückraumspielerinnen verletzt sind, haben wir immer noch eine Chance, allerdings nur, wenn jede Spielerin alles gibt", erläutert Sasse. Bei den Hüttenbergerinnen fallen mit Antina Pauschert und Sina Rühl (beide Kreuzbandriss) eben die zwei linken Rückraumspielerinnen sowie Torhüterin Melanie Albert (ebenfalls Kreuzbandriss) aus. "Wir dürfen uns nicht wieder unter Wert verkaufen wie im letzten Spiel in Dutenhofen, das war einfach dilletantisch von uns", so die Hüttenberger Trainerin.

Für Pauschert und Rühl könnten Kim Winkes und Maren Prüfer die Positionen übernehmen, und auch die großgewachsene Louisa Eckhardt-Helmes steht wieder im Kader. Im Tor wird neben Carina Müller die zweite Stelle von einer A-Jugend-Torhüterin besetzt werden – entweder Steffi Schütz oder Julia Schaffer.

"Hüttenberg hat sicherlich die Klatsche vom Hinspiel noch im Kopf. Die junge Mannschaft spielt vor eigenem Publikum, das wird an die Nerven gehen, wie das Team damit umgeht", erklärt Dutenhofens Trainer Christian Grzelachowski, der davon spricht, "dass es schwierig ist, den Ausgang des Spiels zu prognostizieren".

Bis auf die angeschlagene Jönna Bender (Fußverletzung) und Torhüterin Katharina Scholz (Kreuzbandriss) stehen beim Tabellenführer alle Spielerinnen zur Verfügung. Diese zweite vakante Torwart-Position hinter Anna-Lisa Weller wird aus dem Verein heraus besetzt werden.

"Ich glaube, man braucht hier keine Spielerin besonders zu motivieren, beide Mannschaften wollen gewinnen", verdeutlicht Grzelachowski. "So ein Spiel ist natürlich auch eine Kopfgeschichte, wir fahren da hin, um zu gewinnen", verdeutlicht der HSG-Übungsleiter.

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