American Football

Galaxy unterlegen

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(fnp). Bei aller Rauferei auf dem Rasen ist es doch nicht selten die Ruhe des Kickers, die eine Partie im American Football entscheiden kann. Am Sonntagnachmittag war es mal wieder so weit. Im ersten Topspiel der neuen European League of Football (ELF) zwischen den Hamburg Sea Devils und der Galaxy aus Frankfurt lagen die Gäste im Stadion Hoheluft zwei Sekunden vor Schluss noch mit 15:

14 vorne. Doch die Mannschaft von Headcoach Thomas Kösling musste in dem Wissen, nichts mehr beeinflussen zu können, zusehen, wie der für die Norddeutschen auflaufende Phillip Friis Andersen für ein mögliches Field Goal in Position ging. Der Däne, der 2019 zum Kader des Super-Bowl-Siegers Tampa Bay Buccaneers in der nordamerikanischen Profiliga NFL zählte, hielt dem Druck stand und beförderte das Ei souverän durch die beiden Torstangen. 15:17 lautete damit aus Sicht der Hessen das Endresultat dieses Duells zweier Teams, die die Szene im Vorfeld zu Favoriten um den Einzug ins Endspiel am 26. September in Düsseldorf gekürt hatte. Zur Halbzeit führte die Galaxy noch mit 9:7.

»Die Niederlage ist schon enttäuschend«, sagte Kösling. »Wir hätten auch gewinnen können und vielleicht sogar müssen.« Aber die eigene Mannschaft habe zwar die erste Hälfte dominiert, aus ihren Möglichkeiten jedoch nicht genug gemacht. »Hamburg war einfach präsenter« und habe seine Chancen genutzt.

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