Fußball: Nullnummer reicht Groß-Felda für den Verbleib

(phk) Alles versucht, doch der Vorsprung war zu groß. Mit 0:0 trennten sich der TV/VfR Groß-Felda und die FSG Kirtorf im Relegationsrückspiel zur Fußball-Kreisliga A Alsfeld/Gießen am Samstagnachmittag vor 250 Zuschauern auf dem Groß-Feldaer Rasen. Damit bleibt die Heimmannschaft nach dem 4:1-Hinspielsieg ein weiteres Jahr A-Ligist, während die Kirtorfer nun auf einen Aufstieg am grünen Tisch hoffen können.

"Wir haben versucht, das Unmögliche möglich zu machen, aber es hat nicht sollen sein. Ich bin mit der Leistung zufrieden und hoffe, dass der Hessische Fußballverband jetzt Fairplay walten lässt", sagte FSG-Trainer Kai Widauer nach der Partie.

Auf tiefem Rasen bei schwülwarmen Bedingungen zog sich die Heimmannschaft weit zurück und ließ die ersatzgeschwächte Kirtorfer Elf kommen. Doch dieser fiel in der Offensive wenig Zwingendes ein. Anders auf der Gegenseite, dort kamen die Hausherren durch Konter immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor.

Doch die beiden Torhüter Björn Richber und Sebastian Gumpert hielten ihren Kasten sauber. Mit zunehmender Dauer ließen in der kampfbetonten Begegnung bei immer wieder durchziehenden Schauern die Kräfte beider Mannschaften nach, sodass das Unentschieden am Ende leistungsgerecht war.

Die Erleichterung in Groß-Felda war dementsprechend groß. "Das waren sehr intensive Wochen. Unser Trainer Gerhard Stein und alle anderen waren hart am Anschlag. Für uns ist die Sache sportlich entschieden, und wir hoffen, dass wir nächstes Jahr in der A-Klasse erneut gegen Kirtorf spielen werden", sagte TV/VfR-Spielausschussvorsitzender Johannes Hartmann vor dem Hintergrund der aufgrund eines Rechenfehlers von Kreisfußballwart Achim Quehl erst verspätet angesetzten Relegation.

Während sich der von Groß-Felda gegen den Abstieg eingelegte Protest damit erledigt hat, wollen die Kirtorfer nun vor dem Verbandsspielausschuss ihr Aufstiegsrecht durchsetzen. Ihnen war der Aufstieg von Quehl nach dem letzten regulären Spieltag zugesichert worden. Mit einer Entscheidung wird aufgrund der nahenden neuen Saison und möglicher noch im Anschluss daran einzulegender Rechtsmittel bereits in der kommenden Woche gerechnet, wie Widauer mitteilte.

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