Der fünfte Streich der TSG

(ms) Die TSG Wieseck bleibt in der Fußball-Verbandsliga Mitte auf Erfolgskurs. Der Aufsteiger behielt am Samstag beim FSV Braunfels mit 3:2 (3:0) die Oberhand und feierte damit den fünften Sieg in Serie und beendete zudem das Zwischenhoch der Schloss-Städter, die nach zuvor zwei Erfolgen nun gegen die Elf von Trainer Ottmar Wagner den Kürzeren zogen. "Das war ein glücklicher Sieg" konstantierte Wagner, der sich dabei auf die Chancenverteilung - speziell die zwei Lattentreffer des FSV - bezog.

(ms) Die TSG Wieseck bleibt in der Fußball-Verbandsliga Mitte auf Erfolgskurs. Der Aufsteiger behielt am Samstag beim FSV Braunfels mit 3:2 (3:0) die Oberhand und feierte damit den fünften Sieg in Serie und beendete zudem das Zwischenhoch der Schloss-Städter, die nach zuvor zwei Erfolgen nun gegen die Elf von Trainer Ottmar Wagner den Kürzeren zogen. "Das war ein glücklicher Sieg" konstantierte Wagner, der sich dabei auf die Chancenverteilung - speziell die zwei Lattentreffer des FSV - bezog.

Hinsichtlich der Spielweise jedoch lagen die Vorteile vor allem in den ersten 45 Minuten klar bei den Gießener Vorstädtern, die einmal mehr sehr diszipliniert auftraten und die sich bietenden Chancen eiskalt nutzten. So in der zwölften Minute, als die TSG einen Ballverlust des FSV zum 1:0 verwertete. Tobias Schäfer setzte Maykel Samun ein, der sich mit dem 1:0 bedankte. Die Gastgeber steckten das 0:1 recht gut weg - nur die Angriffsbemühungen waren eher planlos. Die Hintermannschaft der Wiesecker wurde vor keine sonderlich großen Probleme gestellt. In der 26. Minute führte ein weiterer Konter der Gäste zum 2:0. Wieder bescherte ein verlorener Zweikampf der TSG die Balleroberung im Mittelfeld.

Maykel Samun war zwar allein auf weiter Flur gegen zwei FSV-Abwehrspieler, die aber in dieser Szene praktisch alles falsch machten, was man nur falsch machen kann. Dominik Desch ließ Samun zu viel Platz, sein FSV-Nebenmann trabte gemütlich nebenher, so dass der TSG-Angreifer keine Mühe hatte, um Sven Sontowski im FSV-Tor zum 2:0 zu überlisten. Nun folgten noch wütendere Angriffe der Schloss-Städter, die aber immer noch keine Linie fanden. Allerdings hatte der Gast nach 33 Minuten Glück, als ein Schuss von Manuel Jung an der Querlatte landete, und nur zwei Minuten später rettete nach einem Schuss von Mehmet Varli erneut das Gebälk. Wie man es besser macht, das zeigte vor dem Pausenpfiff wiederum der Neuling. Nach einer feinen Kombination war es Marcel Kraft, der mit dem 3:0 für auf den ersten Blick klare Verhältnisse sorgte. "Wenn man sich so anstellt, kann man nicht gewinnen", haderte FSV-Trainer Udo John mit der Zweikampfverhalten seiner Mannen in Durchgang eins.

Das sollte sich aber in Halbzeit zwei ändern. Mit ein wenig Glück kam der FSV Braunfels nach 51 Minuten zum 1:3. Ein abgefälschter Freistoß von Kamil Heblik läutete die Aufholjagd des FSV ein. "Wir haben in der zweiten Halbzeit im zentralen Mittelfeld keinen Zweikampf mehr gewonnen. Von daher ein Kompliment an die Jungs in der Abwehr, die keine Entlastung mehr hatten", sah Wagner die Defensive als Matchwinner. Die hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Niklas Schleifer (58.) und Patrick Jung (60.) kamen dennoch zum Abschluss, die aber das Tor nur knapp verfehlten. Doch das Anrennen wurde belohnt, als in der 71. Minute Manuel Jung mit einem sehenswerten Linksschuss aus rund 17 Metern TSG-Schlussmann Dominik Wagner keine Chance ließ. Marcel Georg (75.) scheiterte wenig später an Wagner, ehe knapp zehn Minuten vor dem Ende Andreas Klan alles hätte klar machen können. Doch statt mit dem Kopf, versuchte er es mit dem Fuß, so dass er das Leder aus rund vier Metern Entfernung über das FSV-Tor jagte. Die letzte Chance hatte der Gastgeber, doch der Distanzschuss von Mehmet Varli wurde zur sicheren Beute von Dominik Wagner. Dann war Schluss, und die TSG freute sich über ihren fünften Streich in Folge...

FSV Braunfels: Sontowski; Desch (ab 82. Mangi), Manuel Jung, Heblik, Schmidt, Varli, Patrick Jung, Bender (ab 33. Georg), Schug, Seip (ab 82. Wachter), Schleifer.

TSG Wieseck: Dominik Wagner; Noske (ab 46. Klimek), Delzer, Tschutschupalow, Sebastian Kraft, Schäfer, Marcel Kraft, Zimmer (ab 63. Simon), Buß, Klan, Samun (ab 90. Herold).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Dr. Sekmen (Wiesbaden). - Zuschauer: 130. - Torfolge: 0:1 (12.) Samun, 0:2 (26.) Samun, 0.3 (45.) Marcel Kraft, 1:3 (51.) Heblik, 2:3 (71.) Manuel Jung. - Gelbe Karte: Schug.

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