FSV hat nichts zu verlieren

  • VonPeter Froese
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(fro). Mit einem 5:1-Erfolg beim Tabellenletzten SV Steinbach ist die Elf von Trainer Daniyel Bulut am vergangenen Sonntag auf den fünften Platz der Gruppe A der zweigeteilten Fußball-Hessenliga vorgerückt. Dieser würde am Ende der Qualifizierungsphase zur Teilnahme an der Playoff-Runde berechtigen und gleichzeitig eine frühzeitige Planungssicherheit für die Saison 2022/23 bieten.

Während die ersten drei Positionen an die SG Fulda-Lehnerz, den 1. FC Erlensee und den TSV Eintracht Stadtallendorf fest vergeben scheinen, kämpfen mit dem Hünfelder SV, dem FSV Fernwald, dem FC Bayern Alzenau, dem 1. Hanauer FC und dem KSV Baunatal fünf Mannschaften, die nur durch drei Punkte getrennt sind, um die beiden verbleibenden Plätze in den Top-Fünf.

»Meine Jungs wussten, um was es in Steinbach geht und haben die Rahmenbedingungen mit dem tiefen Rasenplatz besser als der Gegner angenommen. Wir haben uns nach der 0:4-Niederlage gegen Baunatal und dem frühen Rückstand beim SV nicht aus der Ruhe bringen lassen. Meine Spieler haben die Zweikämpfe angenommen, mutig nach vorne gespielt und einer für den anderen gekämpft«, lobt Bulut Auftreten und Einstellung seiner Elf in Osthessen.

Die heutigen Gäste aus Erlensee sind die Überraschungself der Saison und haben das Feld der potenziellen Aufstiegsanwärter bei bislang 33 erreichten Punkten mächtig durcheinandergewirbelt. Das Hinrundenspiel konnte die Elf des Ex-FSV-Spielers Danny Fischer mit 3:1 für sich entscheiden. »Der 1. FC ist mit dem Erfolg gereift und strotzt vor Selbstvertrauen. Wir haben in den kommenden beiden Spielen gegen Erlensee und bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz nichts zu verlieren. Wenn wir gegen den 1. FC den Kampf annehmen, ist es ein 50:50-Duell. Wenn wir dieses Spiel wie ein Endspiel angehen, muss uns Erlensee erst einmal schlagen«, sagt Bulut.

Der FSV-Trainer warnt vor der Konterstärke der Gäste aus Südhessen und will mit der Otto-Rehhagel-Taktik einer »kontrollierten Offensive« ins Spiel gehen. »Wir müssen kompakt stehen und nach vorne die sich uns bietenden Räume mutig suchen. Unsere Angriffe müssen wir sauber abschließen, damit wir immer wieder Gelegenheit haben, uns wieder zu formieren«, wünscht sich Daniyel Bulut. Der SC Waldgirmes ist in der Gruppe B an diesem Wochenende spielfrei.

Personelles: Mica Hendrich hat nach seiner Schulterverletzung ein leichtes Training ohne Ball wieder aufgenommen und wird noch nicht zur Verfügung stehen. Zudem stehen die Langzeitverletzten Pierre Kleinheider, Fabian Grutza und Agon Dervishi auf der Ausfall-Liste. Malte Simon kehrt in den Kader zurück. Hinter dem Einsatz von Erdinc Solak, Nicolas Strack, Kevin Göbel und Manuel Dursun, die in dieser Woche mit Erkältungen zu kämpfen hatten, steht ein Fragezeichen.

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