Frust in Offenbach

  • vonred Redaktion
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(op). Bei Fußball-Regionalligist Kickers Offenbach ist die Stimmung vor Heiligabend alles andere als rosig. "Die letzten zwei Spiele sind schwer zu verdauen", gab Präsident Joachim Wagner nach zwei Pleiten in Folge gegen den VfR Aalen (0:2) und bei der TSG Balingen (0:1) zu.

Und auch Angelo Barletta hätte sich gerne einen schöneren Jahresausklang gewünscht. "Ich weiß, dass viele jetzt zwiegespalten sind. Vor allem unser Geschäftsführer Thomas Sobotzik, der mit Anhängern und Sponsoren in Kontakt ist, muss sich derzeit viel anhören. Das ist nicht angenehm", sagte der OFC-Trainer.

So wurde ausgerechnet für den OFC, der sich vehement für die Fortsetzung der Regionalliga-Saison eingesetzt hatte, der Restart zum Fehlstart: Vier Zähler aus vier Spielen sind angesichts der Offenbacher Ansprüche eine schwache Bilanz.

"Uns fehlen einige Punkte. Das ist sehr schmerzhaft, gehört aber dazu", meint Barletta, der weiterhin das große Ganze im Blick hat. Die Mannschaft sei "qualitativ und charakterlich top", betonte er.

Für die Zukunft sei der Deutsch-Italiener trotz der jüngsten zwei Rückschläge zuversichtlich, betonte der Trainer. "Es ist aber immer noch alles neu. Wir machen vieles richtig, alles läuft aber noch nicht reibungslos. Ich hätte mir natürlich auch mehr Punkte gewünscht. Das gehört aber zu einem Prozess dazu. Ich weiß allerdings, dass der Druck, unbedingt punkten zu müssen, nun steigt."

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