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Fritsch und Jung im Achtelfinale

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Von: Norbert Englisch

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(nor). Zweimal das Achtelfinale im Doppel auf europäischer Ebene bei den Senioren-EM waren das herausragende Ergebnis der heimischen Teilnehmer Roland Fritsch (Ü 55) und Carsten Jung (Ü 50) vom TV Großen-Linden, die sich mit Thomas Krämer (ebenfalls TV Gr.-Linden/Ü 45) auf den Weg nach Italien/Rimini gemacht hatten. Fritsch lobte die hervorragende Organisation und hob auch das Beiprogramm hervor, für das ein großer Strandabschnitt in der italienischen Badestadt reserviert worden war.

Im Einzel-Wettbewerb bestritten alle drei erfolgreich ihre Gruppenspiele. Am härtesten hatte Krämer zu kämpfen, der zunächst mit 3:1 den Italiener Calella besiegte. Gegen den Gruppensieger Söderlund (Schweden) verlor Krämer knapp mit 2:3, sicherte sich aber mit einem 3:2 über Al Samhoury (Österreich) den zweiten Gruppenrang. In der ersten Hauptrunde musste Krämer dann beim 0:3 seinem Kontrahenten Richard (Frankreich) zum Sieg gratulieren. Auch im Doppel überstand der Großen-Lindener mit seinem tschechischen Partner Syrovatka die erste Runde nicht, man scheiterte am deutschen Duo Bertram/Dinse.

Carsten Jung wurde nach drei 3:1-Erfolgen (Laaksonen/Finnland, Veys/Belgien, Boberg/Schweden) Gruppensieger. Nach einem Freilos bedeutete dann in der zweiten K.-o-Runde das 1:3 gegen Lundh das Aus. Besser lief es mit Partner Kai Otterbach (Hausen) im Doppel: Fünf Begegnungen überstand das Duo ohne Niederlage, ehe man im Achtelfinale gegen die Ungarn Varga/Vytsek mit 0:3 ausschied.

Ins Achtelfinale im Doppel schaffte es auch Roland Fritsch mit Partner Reinhold Braun (Unterliederbach). Dort war allerdings Endstation nach der 1:3-Niederlage gegen das deutsche Paar Lehmann/Stoll. Aber auch im Einzel hätte es Fritsch fast ins Achtelfinale geschafft: Ohne Satzverlust war der Großen-Lindener in die Hauptrunde gelangt. Fritsch besiegte nach Freilos Stevanovic (Bosn.-Herzegow.) mit 3:0. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale lag Fritsch gegen den Dänen Nielsen zunächst 0:2 hinten, schaffte aber den Satzausgleich. Eine 6:4-Führung im 5. Satz konnte Fritsch dann aber nicht nutzen und unterlag noch mit 7:11.

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