In Freiburg und gegen Herne

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(esa). Während im Oberhaus des deutschen Eishockeys weiterhin völliges Chaos herrscht, steuert die DEL 2 auf den Saisonstart zu. Drei Wochen sind es noch für den EC Bad Nauheim bis zum Auftaktspiel am 6. November gegen die Bietigheim Steelers, die am vergangenen Sonntag beim Test mit 3:2 bezwungen wurden.

Am heutigen Freitag reist der EC zum Ligakonkurrenten EHC Freiburg (19.30 Uhr), am Sonntagabend empfängt die Mannschaft von Trainer Hannu Järvenpää den Oberliga-Kooperationspartner Herner EV (18.30 Uhr) im Colonel-Knight-Stadion zum ersten Teil der alljährlichen Vorbereitungspartien.

Frostschutz aktivieren:Freiburg setzte am vergangenen Sonntag ein Ausrufezeichen und schlug die Ravensburg Towerstars mit 7:1. Das hat auch Järvenpää mitbekommen. "Freiburg ist ein sehr starker Gegner. Wenn wir uns nicht schnell bewegen, kann es sehr schnell sehr kalt werden", sagt der EC-Trainer. Die Verantwortlichen der Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison haben frühzeitig die Weichen gestellt und schon während der vergangenen Spielzeit mit den Leistungsträgern verlängert. Von den Kontingentspielern ist einzig Luke Pither aus privaten Gründen doch nicht in den Breisgau zurückgekehrt, für ihn hat der EHC vor zwei Wochen den Verteidiger Andreé Hult verpflichtet. Der 32-jährige Schwede spielte zuletzt in seinem Heimatland bei Leksands IF, in Deutschland kennt man Hult von seiner Zeit bei den Schwenninger Wild Wings.

Alle Jahre wieder:Die zwei Testspiele gegen den Kooperationspartner aus der Oberliga haben Tradition. Am Sonntag empfangen die Roten Teufel den Herner EV im Kurpark. Ebenso üblich wie das Rückspiel eine Woche später ist es, in diesen Spielen den Top-Reihen etwas Zeit zum Durchatmen zu gönnen. Zumindest im Hinspiel in Bad Nauheim ist das nicht geplant. Für Järvenpää ist das Duell mit dem klassentieferen HEV vor allem ein Charaktertest: "Die Einstellung spielt eine große Rolle. Wir müssen dem Gegner den nötigen Respekt entgegenbringen und als Team hart arbeiten", sagt Järvenpää.

Die Zuschauerfrage: Die Lage ist angespannt, die Zahl der Infektionen mit SARS-CoV-2 steigt stetig. Bis zum Redaktionsschluss am Donnerstagabend gab es seitens des Wetteraukreises, der Stadt Bad Nauheim und des EC keine neuen Bestimmungen. Somit wären auch am Sonntag 1860 Fans im Colonel-Knight-Stadion zugelassen. Beim Ticketkauf ist allerdings ein Blick auf die Postleitzahl des Heimatorts angebracht. Unter der Woche entschied die Geschäftsleitung des EC, zum Herne-Heimspiel nur Zuschauer aus den Postleitzahlgebieten "35", "36", "60", "61", "63" und "65" zuzulassen.

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