Rollstuhlbasketball

Frauen nach 57:33 im Halbfinale

  • VonAndreas Joneck
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(aj). Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen steht im Halbfinale von Tokio und hat dort die Chance, den Traum vom erneuten paralympischen Edelmetall wahr werden zu lassen. Möglich gemacht hat dies ein souveräner 57:33-Erfolg (16:13/24:19/43:24) im Viertelfinale gegen Spanien. Im Halbfinale am Donnerstag bekommt es Deutschland mit den Niederlanden zu tun.

Die Basis für den klaren Erfolg hat das Team von Bundestrainer Dennis Nohl erst nach dem Seitenwechsel legen können, nachdem der Vorrundenvierte von der iberischen Halbinsel zu Beginn den deutschen Damen alles abverlangte. Doch nach der Pause unterstrich das DBS-Team eindrucksvoll die Favoritenrolle und baute die Führung mit einem Blitzstart schnell von 24:19 auf 33:19 (25.) durch Topscorerin Katherina Lang aus. Als wenig später die ebenfalls starke Annabel Breuer ihren sechsten Punkt zum 42:22 (28.) verwandelte, war das Viertelfinale vorzeitig entschieden.

Unter dem Strich setzte sich damit die bessere Spielanlage und individuelle Klasse des Paralympics-Champion von 2012 verdient durch. Deutschland hat damit am Donnerstag gegen die Niederlande die Chance, nach Silber 2008 in Peking und 2016 in Rio de Janeiro zum vierten Mal in Folge nach Edelmetall zu greifen.

Beste Werferinnen Deutschland: Katharina Lang (14/1 Dreier, München), Mareike Miller (13/1, Hamburg), Annabel Breuer (6, RSV Lahn-Dill), Lena Knippelmeyer (5, München).

Die Männer spielen am Mittwoch (8.00 Uhr MESZ) ebenfalls gegen Spanien um den Halbfinaleinzug.

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