Jaleen Smith (l.) setzt sich mit den MHP Riesen Ludwigsburg gegen die Fraport Skyliners um Joe Rahon durch. FOTO: DPA
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Jaleen Smith (l.) setzt sich mit den MHP Riesen Ludwigsburg gegen die Fraport Skyliners um Joe Rahon durch. FOTO: DPA

Frankfurt verliert

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(dpa). Die Fraport Skyliners aus Frankfurt haben beim Meisterturnier der Basketball-Bundesliga auch ihr zweites Spiel verloren. Gegen den Geheimfavoriten MHP Riesen Ludwigsburg unterlagen die Hessen in der Gruppe B am Dienstag im Münchner Audi Dome mit 77:80 (35:37). Bester Werfer bei den Ludwigsburgern, die im zweiten Spiel den zweiten Sieg feierten, war Marcos Knight mit 25 Punkten. Bei den Frankfurtern kam Quantez Robertson auf 17 Zähler.

Ein bisschen Basketball-Geschichte schrieb im zweiten Viertel Jacob Patrick. Der Sohn von Ludwigsburgs Trainer John Patrick traf einen Dreier zum zwischenzeitlichen 28:24 und wurde so nach BBL-Angaben im Alter von 16 Jahren, 6 Monaten und 19 Tagen jüngster Korbschütze in der Liga-Historie seit Beginn der Aufzeichnungen 1998. "Das ist natürlich eine schöne Sache, aber ich freue mich einfach, dass ich mit dem Team spielen und offensiv helfen kann", sagte Jacob Patrick in der Halbzeitpause bei Magentasport.

Sein Vater und Trainer war sentsprechend tolz. "Es ist cool für ihn. Es ist nur ein Schritt, aber ich freue mich für ihn, als mein junger Spieler und auch als mein Sohn", sagte John Patrick.

Alba Berlin mit starken Nerven

Alba Berlin hat dank starker Nerven auch sein zweites Spiel beim Finalturnier gewonnen. Am Dienstagabend siegten die Berliner nach einem guten Schlussspurt gegen Brose Bamberg mit 98:91 (55:56). Mit nun zwei Siegen ist Alba in Gruppe B klar auf Viertelfinalkurs. Beste Berliner Werfer waren Landry Nnoko mit 15 und Kenneth Ogbe mit 14 Punkten.

Im Gegensatz zu dem Spiel gegen Frankfurt am Sonntag waren die Berliner in dieser Partie von Beginn an hellwach. Sie trafen gleich ihre Würfe und konnten sich nach gut fünf Minuten auf 20:8 absetzen.

Allerdings riss anschließend der Faden. Nach einem 4:19-Negativlauf lagen die Berliner noch im ersten Viertel plötzlich zurück (24:27), gingen aber mit einem knappen Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen. Die Führung wechselte in der temporeichen Partie nun hin und her. In der Schlussphase übernahm Alba zwar die Führung, die Entscheidung fiel aber erst 50 Sekunden vor Ende als Nnoko zum 97:89 traf.

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