Frank Stephan Hessenmeister

Sagenhaft: Frank Stephan vom TSV Beuern sicherte sich am Wochenende bei den Hessischen Tischtennis-Meisterschaften der Herren B bis E in Pohlheim und Kleinlinden ohne Niederlage den Landestitel in der Herren-B-Klasse und qualifizierte sich damit für die Deutschen Meisterschaften.

(nor) Sagenhaft: Frank Stephan vom TSV Beuern sicherte sich am Wochenende bei den Hessischen Tischtennis-Meisterschaften der Herren B bis E in Pohlheim und Kleinlinden ohne Niederlage den Landestitel in der Herren-B-Klasse und qualifizierte sich damit für die Deutschen Meisterschaften. Zudem gewannen mit Janek Hecker/Patrick Sagrauske (SV Geilshausen) zwei weitere mittelhessische Akteure Gold, sie besiegten in der E-Klasse im Finale Bastian Michel/Gerrit Thäle (Trais-Horloff) mit 3:0. Die übrigen heimischen Teilnehmer mussten allerdings weit früher die Segel streichen. Ermittelt wurden die Sieger in drei Damen- und vier Herrenklassen im Einzel und Doppel.

Das Glanzstück des Wochenendes liefert Stephan Frank (TSV Beuern) ab, der im Einzel der Herren B sozusagen die Kastanien für den heimischen Tischtenniskreis aus dem Feuer holte. Dies aber richtig. Ohne Niederlage setzte er sich in seiner Gruppe durch, während Felix Donges (NSC W.-Steinberg) bereits hier scheiterte. In der Endrunde hatte Stephan dann nur im Halbfinale gegen Mike Walther (TTC Lax Bad Hersfeld) beim 3:2 zu kämpfen. Das Endspiel gegen Amadeus Rosemann (TG Obertshausen) war mit einem 3:1-Erfolg eine vergleichsweise leichte Aufgabe für den neuen Hessenmeister.

Im Einzel des Wettbewerbs der Herrenklasse E fiel die heimische Bilanz zwar negativ aus, dafür gestaltete sich die Doppelkonkurrenz äußerst erfolgreich. Patrick Sagrauske (SV Geilshausen) und Gerrit Thäle (TV Trais-Horloff) schafften es in ihren Gruppen nicht, aber Janek Hecker (SV Geilshausen) und Bastian Michel (TV Trais-Horloff) kamen in die Endrunde. Dort ereilte beide jedoch sofort das gleiche Schicksal - Endstation.

Der Weg der beiden Vereins-Doppel ins Finale war dann sehr unterschiedlich: Während Hecker/Sagrauske durch die drei Runden mit jeweils 3:0 förmlich spazierten, mussten sich Michel/Thäle in den Runden zwei und drei bei ihren 3:2-Erfolgen mächtig strecken. Im Finale der beiden heimischen Doppel setzte sich das Geilshausener Duo mit 3:0 gegen die Trais-Horloffer durch. Dabei war lediglich der erste Satz mit 12:10 recht hart umkämpft.

Ein Trio des NSC W.-Steinberg trat im Wettbewerb der Damen B an, dazu kam Susanne Pulz von der Spvgg. Frankenbach. Jacqueline Kowalski, Julia Metzner und Pulz schieden in der Gruppenphase aus, während Jennifer Will Gruppenzweite wurde. Für Will reichte es dann in der ersten Hauptrunde gegen Metzger nicht mehr. Julia Metzner startete auch bei den Damen C, für sie wie auch Iris Jacob (NSC W.-Steinberg) und Sarah Schneider (TSV Klein-Linden) blieb nur der dritte Gruppenplatz. Damit waren alle ausgeschieden. Und auch von den Doppeln gibt es aus "Gießener" Sicht nicht viel Gutes zu berichten - das Aus für die heimischen Teilnehmer kam jeweils in Runde eins.

Enttäuschende mittelhessische Ergebnisse gab es auch in den Wettbewerben der Herren C und D. Dirk Schneider, Tobias Weber und Arvid Volkmann (alle TV Großen-Linden/Herren C) mussten früh die Segel streichen. Während Weber als Zweiter und Schneider als Gruppenerster wenigstens die Vorrunde überstanden, schied Volkmann als Dritter sofort aus. In der ersten Hauptrunde konnten sich weder Weber (1:3 gegen Tobias Schneider/TTC Herbornseelbach) noch Dirk Schneider (0:3 gegen Jan Müller/TTC Lorsch) durchsetzen. Eine dicke - wenn auch negative Überraschung - war das Ausscheiden der Teilgesetzten Volkmann/Weber in der ersten Runde des Doppels gegen Reimann/Mangold (Eschenstruth/ Lüdersdorf).

Auch Tobias Weber mit seinem Partner Böck aus Schlüchtern musste nach Runde eins schon die Heimreise antreten. Noch schlechter erging es den heimischen Vertretern in der Herren-D-Klasse. Marcel Mattern (SG Climbach) und Stefan Solbach (NSC Watzenborn-Steinberg) schieden bereits in den Gruppen aus und konnten mit ihren Partnern auch die erste Runde des Doppels nicht überstehen.

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