Für Felix Nolte und den TSV Eintracht Stadtallendorf geht es nach der Zwangspause in der Regionalliga Südwest heute mit dem Heimspiel gegen den SSV Ulm wieder los. FOTO: IMAGO
+
Für Felix Nolte und den TSV Eintracht Stadtallendorf geht es nach der Zwangspause in der Regionalliga Südwest heute mit dem Heimspiel gegen den SSV Ulm wieder los. FOTO: IMAGO

Fortsetzung im Abstiegskampf

(grm). Nach 41 Tagen Zwangspause steht für den TSV Eintracht Stadtallendorf am 13. Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest am heutigen Samstag (14 Uhr) das Heimspiel gegen den SSV Ulm an. "Wir sind mit der Entscheidung nicht einverstanden, aber wir müssen spielen", äußerte sich Eintracht-Teammanager Norbert Schlick zur Entscheidung des Landgerichts Mannheim am Mittwoch, das den Antrag der sechs Vereine auf Aussetzung des Spielbetriebs in der Regionalliga Südwest abgelehnt hatte (diese Zeitung berichtete).

Für Stadtallendorf, das seit zwei Wochen wieder trainiert, steht somit gegen Ulm die Fortsetzung des Abstiegskampfs auf dem Programm: Mit nur sechs Punkten aus zwölf Spielen ist der Verein Tabellenletzter, in der letzten Begegnung gegen die SG Großaspach verlor man aufgrund einer äußerst schwachen Leistung in der ersten Halbzeit mit 2:3 (0:3).

Die personelle Situation der Eintracht hat sich im Vergleich zum vorherigen Monat etwas gebessert: Zwar fallen die Langzeitverletzten Kevin Vidakovics, Matthias Pape und Perry Ofori weiterhin aus, aber dafür stehen Ibo Aral und Malcolm Philipps nach längeren Zwangspausen wieder zur Verfügung. Vor allem die Rückkehr von Philipps, der in den ersten fünf Saisonspielen jeweils auf der "Sechs" durchgespielt hatte und seitdem aufgrund einer längeren Quarantäne gefehlt hatte, dürfte im Mittelfeld für mehr Stabilität sorgen.

Ebenso ist "Dusko" Olujic zurück im Training, sodass Coach Dragan Sicaja auf der Torhüterposition die Qual der Wahl zwischen ihm, Aykut Bayar und Mateus Abramowicz hat. Eine weitere interessante Position ist die linke Abwehrseite, auf der im bisherigen Saisonverlauf mit Niko Jovic, Arne Schütze, Yannis Grönke und Christopher Schadeberg schon vier Spieler zum Einsatz kamen, von denen jedoch keiner einen konstant sicheren Eindruck hinterließ. "Unser Trainer lässt sich bei der Aufstellung nicht in die Karten schauen. Dennoch bin ich optimistisch, dass wir punkten können, wenn wir unsere Schwächen abstellen", so Schlick.

Der SSV Ulm rangiert mit derzeit 19 Punkten auf Rang sieben, wobei man allein Zähler zu Hause holte und sich auswärts deutlich schwerer tut. Auch im DFB-Pokal ist der Ex-Bundesligist noch vertreten: In der ersten Hauptrunde bezwang man Erzgebirge Aue mit 2:0, nun wartet am 22. Dezember der krisengeschüttelte FC Schalke 04.

Gemäß der aktuellen Bedingungen haben sich Spieler und Offizielle gestern Abend den verpflichtenden Corona-Schnelltests unterzogen. Gespielt wird nicht im Herrenwaldstadion, sondern auf dem Kunstrasenplatz der Eintracht. Es sind keine Zuschauer zugelassen, die Gäste aus Ulm werden die Begegnung jedoch live per Fanradio übertragen: https://www.ssvulm1846-fussball.de/livestream.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare