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Wieder ein Rückraumtor von Philippe Oyono Essam (rechts, HSG Wettenberg), der von Yvon Kamgaing (Breckenheim/18.) nicht mehr am Wurf gehindert werden kann.

Flügelzange packt zu

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(miw). Die HSG Wettenberg kommt in der Handball-Oberliga der Männer mehr und mehr in Fahrt und erreichte im Nachholspiel des zweiten Spieltags beim 32:25 (14:12)-Heimsieg über die HSG Breckenheim/Wallau-Massenheim den nunmehr vierten Sieg in Folge. Durch den Erfolg sind die Wettenberger nun endgültig in der Saison angekommen und platzieren sich im gesicherten Mittelfeld. HSG-Trainer Spandau zog nach dem Spiel folgendes Resümee: "Wir sind nach kleinen Startschwierigkeiten immer besser ins Spiel gekommen und haben uns über die Tempogegenstöße unsere Sicherheit geholt. Eine gut funktionierende Abwehr und die gute Flügelzange Warnke/Schmidt waren heute sicher der Schlüssel zum Sieg."

Die Anfangsminuten verliefen aufgrund einiger Fehler auf beiden Seiten ausgeglichen. Insbesondere beim Torabschluss zeigten sich die Kontrahenten unkonzentriert und fehlerbehaftet, wenn auch die beiden Keeper Jan Stroh und Vincent Robinson ein ums andere Mal beste Chancen vereitelten. Nach knapp 20 Minuten mussten beide Torhüter nur jeweils sechs Mal hinter sich greifen. Bei den Hausherren, die auf ihren Abwehrchef Niclas Puhl (krank) verzichten mussten, stach im Defensivverbund Philipp Schneider hervor, der einige Lücken schloss und die Gäste-Angreifer ein ums andere Mal zur Verzweiflung trieb. Nach dem torarmen Start kamen beide Offensivreihen besser zum Zug, wenngleich es auch die Mittelhessen waren, die daraus zuerst Profit schlagen konnten und mit einer Zwei-Tore-Führung in die Halbzeitpause gingen.

Nach dem Seitenwechsel konnte die neuformierte Spielgemeinschaft aus Breckenheim, Wallau und Massenheim dank guter Umschaltaktionen von Defensive in die Offensive zum 14:14 ausgleichen. Auch danach erwiesen sich die Gäste als ein unbequemer Gegner und blieben über das 18:16, 20:18 und 22:20 (45.) in Schlagdistanz. Erst im Anschluss bauten die Gastgeber ihre Führung trotz zwischenzeitlicher Unterzahl auf 26:20 (50.) aus. Die Auswärts-Sieben agierte in der Folge in der Abwehr immer offensiver, doch auch davon ließen sich die Wettenberger nicht beirren, fanden gute Lösungen und fuhren einen am Ende ungefährdeten 32:25-Heimerfolg ein. Um an diesem Freitag im Derby bei der HSG Pohlheim zu bestehen, muss die Spandau-Sieben jedoch noch eine Schippe drauflegen.

HSG Wettenberg: Dellner, Stroh; Schwarz (1), Becker (4), Olbert (1), Puhl (2), Warnke (10/6), Schneider (2), Schmidt (4), Oyono (5), Werner, Weber (3)

HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim: Schuermann, Robinson; Kaufmann (3), Crecelius (3), Barisch, Timo Mrowietz (1), Manns (2), Kamgaing, Luft (1), Yannick Mrowietz (3), Walter (1), Botzenhardt (7/4), Hoß, Ben-Hazaz (4)

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Hoffelner/Siedel (HSG Oberhessen/HSG Bensheim-Auerbach). - Zuschauer: 150. - Zeitstrafen: 6:8 Spielminuten. - Siebenmeter: 6/6:5/4.

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