Finja Schaake erwischt einen Supertag

(smg) Die Bender Baskets Grünberg mussten zum Basketball-Zweitliga-Auftakt bei den TG Ladybaskets Würzburg ran und hatten vorab auf einen positiven Saisonstart gehofft. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Viktoria Ribel und Elisa Ruhl sowie dem Fehlen der für Marburg in der ersten Liga spielenden Karolin Holtz standen die Vorzeichen der Gallusstädterinnen nicht so gut. Aber sie kompensierten die Missstände, führten zur Halbzeit 35:31 und siegten am Ende verdient 66:60.

(smg) Die Bender Baskets Grünberg mussten zum Basketball-Zweitliga-Auftakt bei den TG Ladybaskets Würzburg ran und hatten vorab auf einen positiven Saisonstart gehofft. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Viktoria Ribel und Elisa Ruhl sowie dem Fehlen der für Marburg in der ersten Liga spielenden Karolin Holtz standen die Vorzeichen der Gallusstädterinnen nicht so gut. Aber sie kompensierten die Missstände, führten zur Halbzeit 35:31 und siegten am Ende verdient 66:60.

Eigentlich wollten die Grünbergerinnen leichte Punkte von Würzburgs Jasmin Fantl vermeiden. Aber gerade sie legte erst einmal gut los, und schnell lagen die Gäste 0:8 hinten. Davon unbeeindruckt wendeten sie das Blatt, um zwischen der vierten und der neunten Minute die eigene 23:10-Führung herauszuholen. Diese Phase war schon ausschlaggebend für den Verlauf der restlichen Partie. "Man hat gesehen, was in uns steckt, wenn jeder das macht, was er kann", freute sich Baskets-Trainer Sebastian Szymanski. Seine Mannschaft war im Vergleich zum Vorjahr in einigen Situationen auch ein bisschen abgeklärter. Im zweiten Viertel war dann das Selbstvertrauen, das seine Spielerinnen zuvor aufgebaut hatten, plötzlich weg.

Grünberg produzierte viele leichte Fehler, ließ so genannte hundertprozentige Korbchancen aus und machte somit die Ladybaskets stark. Die holten Punkt um Punkt auf, schafften sogar den Ausgleich zum 31:31. Zur Pause legten die Gäste noch einmal vor, konnten sich auf dem dünnen 35:31-Polster jedoch nicht ausruhen. In einigen Phasen machte sich dann das Fehlen der oben genannten drei Spielerinnen schon bemerkbar, zumal Szymanski von der Bank nicht aus dem Vollen schöpfen konnte.

Dafür erwischte Finja Schaake einen Supertag und hatte mit ihren 26 Zählern großen Anteil am Sieg der Gallusstädterinnen. Zusammen mit Julia Gaudermann, die in der 34. Minute per Dreier das 59:48 herstellte, war sie im letzten Viertel für weitere Körbe der Mittelhessinnen zuständig, während die anderen Gästeakteurinnen im Abschluss nicht mehr zum Erfolg kamen. "Zum Glück waren wir in den entscheidenden Szenen wach genug", resümierte der zufriedene Coach, der seine Mannschaft vor allem dann als überlegen einstufte, wenn sie mit der Starting-Five auf dem Feld war. Er führte weiter aus: "Es war nicht eines unserer besten Spiele. Aber wir haben fast die ganze Zeit über geführt und verdient auswärts gewonnen.

" Mit dem Sieg zum Saisonauftakt im Gepäck machten sich die Bender Baskets auf den Heimweg und dachten schon mal an ihr erstes Spiel in eigener Halle am Sonntag um 18 Uhr gegen TS Herzogenaurach.

TG Ladybaskets Würzburg: Schulz (4), Fantl (12), Brust (6), Schwägerl (5), Jochimcyk (8), Siegloch (2), Schneider (4), Hatfield (19), Hushegyiova, Liebler.

Bender Baskets Grünberg: Gaudermann (13/1 Dreier), Strack (2), Schaake (26/2), Keil (3), Henning (10), Frankenberger (12), Steuber, Happel, Dickler.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare