NSC findet zur alten Form zurück

Die Damen des NSC Watzenborn-Steinberg scheinen zu ihrer Form zurückgefunden zu haben. Mit dem 6:3 über den ATSV Saarbrücken ist den Mittelhessen in der 2. Tischtennis-Bundesliga der erste Heim- und dritte Vorrundenerfolg gelungen. Mit 6:10 Punkten belegt das Reiter-Team den achten Rang und hat den Anschluss zum Tabellenmittelfeld hergestellt. »Ein verdienter Sieg gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Allerdings haben wir wieder einige Möglichkeiten liegen gelassen. Das hätte sich auch rächen können«, sah NSC-Coach Markus Reiter noch Steigerungspotenzial bei seinem Quartett, das erst einmal durchatmen kann. Denn der Abstand zu den beiden letzten Rängen ist weiter gewachsen.

(eiw) Die Damen des NSC Watzenborn-Steinberg scheinen zu ihrer Form zurückgefunden zu haben. Mit dem 6:3 über den ATSV Saarbrücken ist den Mittelhessen in der 2. Tischtennis-Bundesliga der erste Heim- und dritte Vorrundenerfolg gelungen. Mit 6:10 Punkten belegt das Reiter-Team den achten Rang und hat den Anschluss zum Tabellenmittelfeld hergestellt. »Ein verdienter Sieg gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Allerdings haben wir wieder einige Möglichkeiten liegen gelassen. Das hätte sich auch rächen können«, sah NSC-Coach Markus Reiter noch Steigerungspotenzial bei seinem Quartett, das erst einmal durchatmen kann. Denn der Abstand zu den beiden letzten Rängen ist weiter gewachsen.

Die erste Möglichkeit zur Führung vergaben im Auftaktdoppel Desirée Czajkowski und Julia Lutz. Gegen Ann Katrin Herges/Theresa Adams fand das NSC-Duo lange Zeit nicht zu seinem Spiel und geriet mit 4:11 und 8:11 in Rückstand. Auch der Gewinn des dritten Satzes brachte nicht die Wende und die Saaländerinnen gingen mit 1:0 in Führung. Besser machten es am Nebentisch Inka Dömges und Angelina Gürz, die mit ihrem druckvollen Angriffsspiel Mariana Stoian/Simone Haan nicht zur Entfaltung kommen ließen und einen sicheren 3:0-Erfolg feiern durften.

Mit einer taktischen Meisterleistung erspielte im Anschluss Gürz die erste Führung. Gegen Herges gelangen der NSC-Angreiferin in den entscheidenden Phasen die wichtigen Punktgewinne zum verdienten 3:1-Erfolg. Dömges gelang gegen Stoian der erste »Big Point«. Nach ihrer besten Saisonleistung stand am Ende ein verdienter 3:2-Erfolg gegen die stärkste Gästeakteurin. Dabei hatte die impulsive Angreiferin nach einer 1:0-Satz- und 9:3-Führung im zweiten Durchgang und dem 11:13 durch einen Fehlaufschlag die Ruhe behalten. Im vierten und fünften Satz lief dann alles für die Pohlheimerin (11:6, 11:8). Diese Führung baute Czajkowski mit einem souveränen Viersatzsieg über die chancenlose Adams aus. In der Partie zwischen Lutz und Haan hatte die Nummer drei des ATSV letztlich knapp die Nase vorn. Nach vier ausgeglichenen Sätzen brachte die aufschlagstarke Haan ihr Team durch den 12:10-Fünfsatzsieg wieder etwas heran.

Im Top-Duell mit Stoian steigerte sich Gürz dann noch einmal und feierte ihren zweiten Tagessieg. Die Dritte des Bundesranglistenturniers erspielte sich im entscheidenden fünften Durchgang schnell eine 5:1-Führung. Obwohl die Rumänin noch einmal herankam, rettete sich Gürz mit 11:6 zum fünften NSC-Punktgewinn. Trotz harter Gegenwehr musste sich Dömges ihrem Gegenüber Herges in vier Sätzen beugen und den dritten und letzten Punktgewinn des ATSV zulassen. Den Schlusspunkt setzte nun Czajkowski. Von Beginn an attackierte die Studentin die gefährlichen Aufschläge von Haan und kaufte der Gästeakteurin schnell den Schneid ab. Unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer brachte die bisher erfolgreichste Einzelakteurin des NSC die Partie mit 11:8, 11:3 und 11:8 sicher über die Ziellinie.

NSC Watzenborn-Steinberg: Dömges/Gürz (1), Czajkowski/Lutz, Angelina Gürz (2), Inka Dömges (1), Desi- rée Czajkowski (2), Julia Lutz. - Saarbrücken: Herges/Adams (1), Stoian/ Haan, Mariana Stoian, Ann Katrin Herges (1), Simone Haan (1), Theresa Adams.

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