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Gezeichnet und erschöpft: Stepan Krüger (links) und der Gießener Marc Weber nach dem Halbfinal-Aus im olympischen Doppelzweier.

Finale verpasst

  • Philipp Keßler
    VonPhilipp Keßler
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(phk). Durchwachsenes Auftaktwochenende für die heimischen Olympioniken: Während für den Butzbacherer Ruderer Marc Weber die Konkurrenz im Doppelzweier mit Partner Stephan Krüger (Frankfurt) nach Rang fünf im Halbfinale, für das sich das Duo überhaupt erst am Samstag im Hoffnungslauf qualifiziert hatte, schon beendet ist, steht Badminton-Spieler Kai Schäfer vom SV Fun-Ball Dortelweil nach einer 0:

2-Auftaktniederlage gegen Kantaphon Wangcharoen (Thailand) in Vorrundengruppe K des Herren-Einzels bereits unter Druck.

Krüger und Weber, der für den Gießener Ruderclub Hassia startet, hatten zum Auftakt am Freitag als Vierte im Vorlauf zunächst enttäuscht, am Samstag den Hoffnungslauf aber gewonnen und sich so für das Halbfinale qualifiziert, wo mit Rang fünf bei 17,96 Sekunden Rückstand auf das siegreiche Boot aus Frankreich aber der Traum vom olympischen Finale jäh platzte.

Schäfer, die Nummer 74 der Welt, zeigte derweil gegen den favorisierten Thailänder einige gute Ansätze, hatte in den Schlussphasen der beiden Sätze aber jeweils das Nachsehen gegen den Weltranglisten 18., der an Position 14 des Turniers gesetzt ist. Schäfer hat nun nur noch theoretische Chancen auf das Erreichen der K.o.-Runde, am Dienstag (10.40 Uhr Ortszeit, 3.40 Uhr MESZ) trifft er auf den Briten Toby Penty, Nummer 56 der Welt.

Unterdessen hat Magnus Frederiksen von der HSG Wetzlar mit der norwegischen Handball-Nationalmannschaft einen 27:24-Auftaktsieg gegen Brasilien gefeiert. Der Rückraumspieler erzielte ein Tor für sein Heimatland. In Gruppe A geht es für sein Team und ihn bereits am Montag (16.15 Uhr Ortszeit, 9.15 Uhr MESZ) gegen Europameister Spanien weiter.

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