Final Four in Mannheim

(sid). Die Rhein-Neckar Löwen haben den Zuschlag für die Ausrichtung des Final-Four-Turniers in der neu gegründeten European League erhalten. Wie der Klub und die Europäische Handball-Föderation (EHF) mitteilten, findet das Final-Wochenende im »kleinen« Europapokal mit zwei Halbfinals und dem Endspiel am 22. und 23. Mai in der SAP-Arena in Mannheim statt.

Die Löwen haben damit die Chance auf ein Heimspiel. Die Mannschaft des scheidenden Trainers Martin Schwalb kämpft nach dem 32:33 im Viertelfinal-Hinspiel beim russischen Vertreter Medwedi Tschechow wie zwei andere Bundesliga-Klubs in den Rückspielen am kommenden Dienstag um den Halbfinal-Einzug. Während der SC Magdeburg nach einem 34:28 beim IFK Kristianstad in Schweden beinahe schon für Mannheim buchen kann, haben die angeschlagenen Füchse Berlin nach einem Hinrunden-29:32 beim früheren Champions-League-Sieger Montpellier HB die wohl kniffligste Aufgabe vor der Brust.

Der Zuschlag für die Ausrichtung sei eine »große Ehre«, sagt Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann und ergänzt: »Natürlich wünschen wir uns den größtmöglichen sportlichen Erfolg. Auf der anderen Seite bedeutet es für uns als Klub per se sehr viel, das Vertrauen des Verbandes in Form einer Entscheidung für die Rhein-Neckar Löwen als Gastgeber ausgesprochen zu bekommen.«

Die Halbfinal-Auslosung mit den vier teilnehmenden Mannschaften findet am 27. April in Wien statt. Die European League ist der Nachfolge-Wettbewerb des EHF-Cups und wird in diesem Jahr erstmals ausgetragen.

Das Finalturnier der Frauen wird im rumänischen Baia Mare ausgespielt, ein deutsches Team ist nicht qualifiziert. Der Champions-League-Sieger der Männer wird seit 2010 beim groß angelegten Final Four in Köln gekürt.

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