FSV Fernwald will die Serie weiter ausbauen

(bal) Sechs Siege in Serie - der FSV Fernwald ist momentan so etwas wie die "Mannschaft der Stunde" in der Fußball-Hessenliga. Nach verkorkstem Saisonstart steigerten sich die Steinbacher von Woche zu Woche und rangieren nach zuletzt acht Spielen ohne Niederlage inzwischen schon auf Platz acht der Tabelle. Die Steinbacher wollen die Serie heute (14.30 Uhr) fortsetzen, wenn es zu Aufsteiger FCA Darmstadt geht.

(bal) Sechs Siege in Serie - der FSV Fernwald ist momentan so etwas wie die "Mannschaft der Stunde" in der Fußball-Hessenliga. Nach verkorkstem Saisonstart steigerten sich die Steinbacher von Woche zu Woche und rangieren nach zuletzt acht Spielen ohne Niederlage inzwischen schon auf Platz acht der Tabelle. Die Steinbacher wollen die Serie heute (14.30 Uhr) fortsetzen, wenn es zu Aufsteiger FCA Darmstadt geht.

"Das Gesamtgebilde ist kompakter geworden. Es geht nur als Team", erläutert Daniyel Bulut, der FSV-Trainer. Vor allem die Tatsache, dass der Ex-Verteidiger Dominik Völk nun offensiver agiert, bedingt auch den Höhenflug der Bulut-Elf. Bereits neun Tore erzielte der 21-Jährige im bisherigen Saisonverlauf, zuletzt den 1:0-Siegtreffer in der Partie gegen den RSV Würges.

Doch Völks Trainer weiß, dass sein Schützling seinen Zenit noch nicht erreicht hat. "Dominik ist gut in Form, aber er hat seine Grenze noch nicht erreicht. Der kann mehr", so Bulut. Doch der FSV-Trainer lobt nicht einen einzelnen Akteur, stattdessen zeigt er sich hoch erfreut über die Entwicklung seiner jungen Mannschaft, für die natürlich auch Führungsspieler wichtig sind. "Begonnen bei Michael Bodnar, der ein hervorragender Führungsspieler geworden ist. Auch Spieler wie Julian Buß, Christopher Schadeberg, Kais Gouri und Martin Pintaric entwickeln sich alle weiter", nennt Bulut nur einige seiner Schützlinge.

Der heutige Gegner, der FCA Darmstadt, ist derzeit 13. des Klassements. Die Hinrundenbegegnung der beiden Klubs endete torlos, dies soll sich nach Ansicht Buluts diesmal ändern. Sonderlich heimstark scheinen die Südhessen nicht zu sein - magere drei Siege bei sechs Niederlagen stehen auf dem heimischem Platz zu Buche. Doch Bulut warnt: "Jedes Spiel wird einzeln abgerechnet. Wir wollen natürlich ungeschlagen bleiben, aber uns ist auch bewusst, dass uns ein anderer Gegner erwartet als in der Hinrunde."

Die Südhessen verstärkten sich mit Ali Kandemir und Blerton Muca vom SV Darmstadt 98 und dürften ein wesentlich gefährlicherer Gegner als noch in der Hinrunde sein. Personell kann Bulut nahezu aus dem Vollen schöpfen, doch ein Ausfall schmerzt - Kian-Marius Golafra hatte sich in der Partie gegen Würges verletzt, und auch wenn sich die Befürchtungen einer Verletzung am Syndesmoseband nicht bewahrheiteten, fällt der 19-Jährige aus - er hatte Flüssigkeit im Gelenk. Zudem fehlt Idris Akpunar krankheitsbedingt. Fit gemeldet hat sich unterdessen Torwart Sven Schmitt, der am Samstag wieder zwischen den Pfosten stehen wird. Sein Vertreter Phillip Mundine habe seine Sache "gut gemacht", jedoch sei Schmitt als routinierter Spieler unverzichtbar.

Für Bulut besitzt der Begriff "Team" oberste Priorität. Zu diesem stieß nun ein weiterer Akteur dazu - der neue Co-Trainer des FSV, Peter Starostzik. "Er war mein Kandidat Nummer eins", beschreibt Bulut den Stützpunkttrainer aus Marburg. "Vier Augen sehen mehr als zwei, und ich wollte gerne jemanden holen, der das Gegenteil von mir verkörpert. Peter ist ein ruhiger, sachlicher Kerl, ich bin eher emotional."

FSV Fernwald, Aufgebot: Schmitt, Mundine; Pintaric, Schadeberg, Bodnar, Gouri, Gashi, Erben, Buß, Vural, Völk, Ehser, Damar, Marankoz, Beck, Öztürk, Buycks. - Golafra (verletzt) und Idris Akpunar (krank) fallen aus.

FCA Darmstadt, Aufgebot: Reichel, Vogt, Ferreira; Zajonz, Helfmann, Hasa, Müller, Kluin, Reichardt, Remmers, Bischoff, Akbulut, Safi, Stenzel, Klöber, Weiland, Baoussar, Bernecker, Repp, Zocco, Burbach, Hunsicker, Muca, Kandemir, Helfmann, Hosseini, Pester, Akgöz.

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