FSV Fernwald will dritten Sieg in Folge

(bal) Nach einem mäßigen Saisonbeginn scheint beim FSV Fernwald in der Fußball-Hessenliga der Knoten geplatzt zu sein. Die Steinbacher blicken auf vier Partien ohne Niederlage zurück und verbesserten sich dank guter Leistungen in den vergangenen Wochen auf Tabellenplatz 13. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie soll heute (15 Uhr) im Duell mit Viktoria Urberach der dritte "Dreier" in Folge eingefahren werden.

"Wir haben eine kleine Serie und gehen selbstbewusst in die Partie. Das Wichtigste wird sein, alles zu geben", gibt Daniyel Bulut, der Trainer der Fernwalder, die Richtung vor.

Der heutige Gegner konnte in dieser Saison oftmals überzeugen, zuletzt bei den Duellen mit den ambitionierten Mannschaften aus Offenbach und Alzenau. Das Hauptproblem des heutigen Fernwalder Gegners ist die fehlende Konstanz. Urberach kommt einfach nicht richtig in Fahrt, was die Bilanz der Viktoria verdeutlich - sieben Siege, ein Unentschieden und sieben Niederlagen stehen zu Buche. Immer wenn ein Erfolgserlebnis verbucht wurde, folgte rasch die kalte Dusche, was die 3:5-Heimniederlage gegen den Tabellen-15. Buchonia Flieden vor drei Wochen verdeutlicht. Für FSV-Trainer Bulut erscheint es schwierig, den heutigen Gegner gezielt einzuschätzen. "Man muss das Spiel abwarten. Deren Leistungen sind sehr sprunghaft, aber dass sie Qualität haben, haben sie bereits gezeigt", konstatiert der Steinbacher Trainer. Unterdessen müssen die Fernwalder auf ihren Kapitän Daniel Beck verzichten - der 26-Jährige fällt grippebedingt aus. Wer für den FSV gegen Urberach stürmen wird, lässt Bulut derzeit noch offen.

So könnte das Duo Ahmet Marankoz/Kahraman Damar eine Option sein, jedoch erscheint es auch denkbar, dass der FSV mit nur einer Spitze in die Partie gehen wird. "Wer für Beck spielt, muss ich noch sehen. Da vertraue ich meinem Bauchgefühl", so Bulut. Fest steht, dass Dominik Völk, zuletzt dreifacher Torschütze beim 3:1-Erfolg bei der SG Rot-Weiß Frankfurt, wie schon in den letzten Begegnungen in der Offensive zum Zug kommt.

Für die FSV-Defensive wird es wichtig sein, gegen die mit einigen erfahrenen Akteuren bestückte Urberacher Mannschaft, darunter auch der Ex-FSV-Spieler Domenico Di Rosa, konzentriert zu Werke zu gehen. "Für Domenico ist das ein besonderes Spiel. Ich hoffe auf einen Totalausfall, danach darf er gerne wieder treffen", schmunzelt Bulut. Seine Schützlinge müssen derweil ihre Schwäche bei Standardsituationen des Gegners ablegen. "Entscheidend wird sein, wer weniger Fehler macht.

Die ausgeführten Standardsituationen werden allgemein immer besser und somit auch immer schwerer zu verteidigen, aber man muss sich fragen, wie es zu den Standards kommt", sagt Daniyel Bulut und weist darauf hin, dass sich seine Mannschaft in den Zweikämpften geschickter verhalten müsse.

FSV Fernwald, Aufgebot: Schmitt, Mundine; Pintaric, Erben, Bodnar, Völk, Gashi, Buycks, Damar, Buss, Vural, Marankoz, Akpunar, Golafra, Schadeberg, Ehser, Gouri. - Es fehlen: Beck (Grippe), Helbig (beruflich verhindert).

Vikt. Urberach, Aufgebot: Kacarevic, Isturk; Wolf, Betz, Gotta, Russ, Ekiz, Gross, Rhein, Di Rosa, Tulijan, Naser Selmanaj, Kräupl, El Adami, Gavric, Thorsten Dillmann, Mark Dillmann.

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