Der TuS Dietkirchen ist der Fernwalder Angstgegner. Lucas Burger und seine FSV-Mitspieler sind vor dem Hessenpokal-Spiel am Dienstag also gewarnt. FOTO: FRO
+
Der TuS Dietkirchen ist der Fernwalder Angstgegner. Lucas Burger und seine FSV-Mitspieler sind vor dem Hessenpokal-Spiel am Dienstag also gewarnt. FOTO: FRO

Fußball

FSV Fernwald geht mit Rückenwind in die nächste Hessenpokal-Runde

  • vonPeter Froese
    schließen

Die Fußballer des FSV Fernwald müssen im Hessenpokal beim TuS Dietkirchen ran. Eine Mannschaft, die sich zuletzt durchaus als Angstgegner entpuppte.

(fro). In der zweiten Hauptrunde des Fußball-Hessenpokals muss der FSV Fernwald am Dienstagabend beim Ligakonkurrenten TuS Dietkirchen antreten. Die Mannschaft von Trainer Daniyel Bulut reist dabei mit der Empfehlung von vier ungeschlagenen Spielen in Folge an, in denen man mit sieben Liga-Punkten den Sprung auf den zwölften Tabellenplatz und in der ersten Runde des Hessenpokals einen verdienten 4:2-Erfolg beim Hessenligisten SC Waldgirmes schaffte.

Gegen den Verein aus dem Sportkreis Limburg haben Louis Goncalves und Co. allerdings keine guten Erfahrungen. Am dritten Spieltag musste der FSV trotz einer 1:0-Führung durch zwei späte Tore die erste von bislang drei Saisonniederlagen quittieren. Zudem musste man sich in der coronabedingt abgebrochenen Vorsaison in Dietkirchen mit 0:1 geschlagen geben und konnte gegen den Mitaufsteiger der Saison 2018/19 zweimal nicht gewinnen (2:2, 1:3). Der einzige Sieg über die Elf von TuS-Trainer Thorsten Wörsdörfer resultiert noch aus der Spielzeit 2017/18, als man nach einer 1:2-Heimniederlage in Dietkirchen mit 3:0 gewinnen konnte.

Deniz Vural vor erstem Einsatz

"Wir betreiben nicht einen so hohen Aufwand und fahren unter der Woche nach Dietkirchen, um dort zu verlieren. Wir werden die Partie keinesfalls abschenken, auch wenn der Pokalwettbewerb in der derzeitigen Situation natürlich eine zusätzliche Belastung darstellt. Der TuS ist eine kampfstarke Elf, die kompakt auftritt. Sie arbeiten vielen mit langen Zuspielen in die Spitze und gehen dann aggressiv auf die zweiten Bälle. Wir müssen gut verteidigen, aber auch unsere Möglichkeiten nach vorne suchen", blickt Bulut voraus, dessen Elf mit drei Toren immerhin sieben von neun möglichen Punkten in den letzten drei Meisterschaftsspielen einsammeln konnte.

Personelles: Agon Dervishi, Ceyhun Dinler und Samuel Sesay (alle Langzeitverletzte) fehlen den Fernwaldern. Zudem drohen Julian Bender (Oberschenkelzerrung) und Tim Richter (Beckenknochenprellung) nach der Partie gegen Rot-Weiß Walldorf auszufallen. Kevin Kaguah, der am vergangenen Samstag aufgrund muskulärer Probleme geschont wurde, steht wieder zur Verfügung. Auch Louis Goncalves dürfte zusammen mit Nicolas Strack ein Kandidat für die Startelf sein. Neuzugang Deniz Vural, der aufgrund seines Trainingsrückstandes in den Ligaspielen in Eddersheim und gegen Walldorf nicht berücksichtigt worden war, steht vor seinem ersten Einsatz im FSV-Dress. Ufuk Ersentürk weilt noch im Urlaub.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare