Fernwalds Erdinc Solak (r.) wird vom Ginsheimer Lukas Manneck attackiert. FOTO: NAL
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Fernwalds Erdinc Solak (r.) wird vom Ginsheimer Lukas Manneck attackiert. FOTO: NAL

Fußball

FSV Fernwald: Einbruch in der Schlussphase

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Eine am Ende deutliche 0:4-Niederlage musste der FSV Fernwald gestern Abend in der Fußball-Hessenliga gegen den VfB Ginsheim quittieren.

(red). "Diese Niederlage muss ich erst einmal verdauen. Wir haben 70 Minuten ein gutes Spiel abgeliefert. In dieser Liga musst du im Angriff Qualität haben und auch zeigen. Nach dem Rückstand darfst du nicht so auseinanderfallen, sondern musst die Partie ordentlich zu Ende spielen", sagte Daniyel Bulut.

Der FSV-Trainer nahm gegenüber dem 1:1 in Hünfeld drei Änderungen in der Startelf vor. Erdinc Solak ersetzte den gesperrten Brian Mukasa auf der "Zehn", Mica Hendrich gab für Ufuk Ersentürk sein Debüt auf der "Sechs", Nils Schäfer rückte im Rahmen der Belastungssteuerung für den angeschlagenen Malte Simon ins rechte Mittelfeld.

Die Gäste aus dem Rhein-Main-Gebiet setzten den FSV von Beginn an mit einem aggressiven Forechecking unter Druck. Darunter litt das Aufbauspiel der Bulut-Elf, deren Pässe oftmals in den Beinen der Gäste landeten. Eine Flanke von Nils Schäfer ging an Freund und Feind vorbei (10.). Auf der Gegenseite rutschte ein Schuss von Haris Jakubovic FSV-Keeper Mustafa Yaman durch die Arme ins Toraus (12.). Nach einem Einwurf von Mica Hendrich sorgte eine Kopfballverlängerung von Louis Goncalves für Gefahr, doch Daniel Vier kam im Fünfmeterraum den berühmten Schritt zu spät (22.). Nils Schäfer versuchte von der Mittellinie den zu weit vor dem Tor postierten David Stägemann zu düpieren, doch das Leder strich über die Latte (28.). Auch ein Distanzschuss von Erdinc Solak verfehlte das Ziel knapp (29.). In der Folgezeit sahen die 120 Zuschauer eine hektische Partie, bei der der Ball oftmals durch die Reihen beider Teams flipperte. Haris Jakubovic köpfte freistehend übers FSV-Tor (39.), während Kevin Kaguah einen Schuss von Daniel Thur mit letztem Einsatz blockte (40.). Da ein Volleyschuss von Julian Bender nach einem Solak-Eckstoß am Tor vorbeistrich (45.) ging es torlos in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel gingen beide Teams mit hoher Intensität zu Werke. Die Gäste hatten zwar ein optisches Übergewicht, doch das erste Tor hätte für die Bulut-Elf fallen müssen. Raul Kouami Edem D’Almeida scheiterte nach einem Goncalves-Pass am per Fuß abwehrenden Gäste-Keeper David Stägemann (59.). Der offene Schlagabtausch brachte nun Chancen hüben wie drüben. Nach einer zu kurzen Bender-Abwehr schoss Christian Makana knapp am FSV-Torwinkel vorbei (65.). Auf der Gegenseite donnerte Nils Schäfer das Leder nach einer Hereingabe von Kevin Göbel aus 16 Metern an die Latte des VfB-Gehäuses (68.). Mirko Freese setzte einen Heber knapp neben das Ginsheimer Tor (74.), während Kevin Kaguah seinen eigenen Torwart zu einer Glanzparade zwang (75.). Als Stefan Baljak mit einem Solo die Innenverteidigung des FSV düpierte, war Mustafa Yaman chancenlos - 1:0 (76.). Die Gäste legten nach und schlossen einen blitzsauberen Angriff durch Haris Jakubovic mit dem zweiten Treffer zum 2:0 für den VfB ab (79.). Haris Jakubovic drückte kurz vor Schluss eine Flanke am langen Pfosten zum 3:0 für die Gäste über die Linie (85.). Für den Schlusspunkt zum 4:0 aus Sicht der Gäste sorgte Daniel Thur, der einen von Kevin Göbel verschuldeten Strafstoß sicher verwandelte (87.).

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