Fernduell setzt sich fort

  • VonSebastian Kilsbach
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(sks). In der 2. Regionalliga liefert sich Lich Basketball weiterhin ein Fernduell mit der Mannschaft von Makkabi Frankfurt. Ausgerechnet bei Eintracht Frankfurt wird dafür am Samstag (18.15 Uhr) ein Sieg benötigt.

Lich konnte zuletzt die Tabellenführung zurückerobern, profitierte dabei aber von einem spielfreien Wochenende des Teams von Makkabi. Die Bankenstädter haben damit bereits zwei Partien weniger ausgetragen als die Mannschaft von Headcoach Viktor Klassen, die im direkten Duell vor rund zwei Wochen das Nachsehen hatte.

Nun geht es abermals in Richtung Main. »Eintracht ist auch eine ziemlich junge Mannschaft, die sehr talentiert ist«, warnt Klassen. »Man muss auf jeden Fall aufpassen, dass man nicht einen schlechten Tag erwischt«, will sich der Trainer vom siebten Tabellenplatz der Frankfurter nicht täuschen lassen. Um zu gewinnen, setzt Klassen auf gewisse Erfahrungsvorteile. Kontrollieren müssen die Wetterstädter sowohl Alessio Santagati als auch Tyrese Kilee, die ihre Farben mit jeweils um die zwölf Punkten pro Spiel anführen. Diese Kennziffern verraten bereits, dass die Eintracht nicht gerade zu den punktefreudigsten Mannschaften der Regionalliga zählt. Tatsächlich markiert man nur etwas mehr als 70 Punkte pro Partie.

Dafür verstehen sich die Südhessen aber darauf, das Tempo durch die starke Defensive hochzuhalten. Gegen Trier glückte Frankfurt vor zwei Wochen ein 68:67-Sieg, bevor man zuletzt Bad Bergzabern mit 69:80 unterlag.

»Wie immer kommt es am Ende auf uns selbst an«, erklärt Klassen: »Wenn wir uns auf uns konzentrieren, hat jede Mannschaft der Liga Probleme.« Auf dieser selbstbewussten Grundlage soll der achte Saisonsieg gefeiert und Makkabi im Fernduell buchstäblich auf Distanz gehalten werden.

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